(pol) Ein Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen bei Vilsbiburg (Landkreis Landshut) hat am Sonntagmittag rund 150 Einsatzkräfte gefordert. Gegen 11.15 Uhr war eine als Heulager genutzte Halle in Brand geraten und war innerhalb kürzester Zeit vollständig in Flammen gestanden. Der Schaden wird nach ersten Schätzungen auf einen Millionenbetrag beziffert.
Die alarmierten Feuerwehren konnten verhindern, dass die Flammen auf angrenzende Gebäude übergriffen. Die Halle selbst war jedoch nicht mehr zu retten und brannte vollständig aus.
Während des Einsatzes wurden fünf Feuerwehrkräfte leicht verletzt. Weitere Verletzte gab es nach bisherigem Kenntnisstand nicht. Auch die auf dem landwirtschaftlichen Anwesen untergebrachten Tiere blieben unversehrt.
THW rückt mit schwerem Gerät an
Durch das Feuer stürzten Teile der Halle ein. Um verbliebene Glutnester erreichen und vollständig ablöschen zu können, musste das beschädigte Gebäude im weiteren Verlauf mit schwerem Gerät abgebrochen werden. Dafür wurde das Technische Hilfswerk angefordert.
Die Lösch- und Aufräumarbeiten sollen nach Angaben der Polizei bis Montag andauern. In der Spitze waren rund 150 Kräfte verschiedener Hilfsorganisationen im Einsatz.
Noch am Sonntagnachmittag nahmen Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Landshut den Brandort in Augenschein. Was das Feuer ausgelöst hat, ist bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
