(ra) Für einen möglichst schnellen Weiterbau der B15neu rund um Landshut hat sich der CSU-Ortsverband Landshut-Achdorf bei seiner Jahreshauptversammlung am Mittwoch ausgesprochen. Ortsvorsitzender und Stadtrat Ludwig Zellner bezeichnete insbesondere den Durchgangs- und Schwerlastverkehr auf der bestehenden B15 als erhebliche Belastung für die Anwohner. Der Ortsverband fordert deshalb, die weiteren Bauabschnitte der B15neu wieder stärker in den öffentlichen Fokus zu rücken.

Stadtrat Ludwig Zellner

Bei der Versammlung schilderte eine Anwohnerin des Jahn-Platzes nach Angaben des Ortsverbandes die Auswirkungen des Schwerlastverkehrs auf die Veldener Straße. Bei vorbeifahrenden Lastwagen würden in ihrer Wohnung teilweise die Fenster klirren.

Zellner informierte die Mitglieder zudem über den aktuellen Planungsstand. Für den ersten Abschnitt der Ostumfahrung von der A92 über die Isar bis zur Kreisstraße LAs 14 bei Dirnau läuft nach seinen Angaben das Planfeststellungsverfahren. Eine noch ausstehende Stellungnahme der EU-Kommission werde im vierten Quartal erwartet, der Planfeststellungsbeschluss werde für Anfang 2027 angestrebt.

Für den zweiten Abschnitt von Dirnau bis zur B299 bei Geisenhausen werde derzeit am Vorentwurf gearbeitet. Dessen Fertigstellung sei für das Frühjahr 2027 vorgesehen. Für die Südumfahrung von der B299 bis zur bestehenden B15 liefen dagegen derzeit noch keine Planungen, berichtete Zellner.

Bei der Jahreshauptversammlung blickte der Ortsvorsitzende außerdem auf die Arbeit des vergangenen Jahres und die Kommunalwahl zurück. Thomas Haslinger setzte sich im März in der Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt durch; die CSU errang bei der Stadtratswahl 13 der 44 Sitze.