(pol) Ein größerer Polizeieinsatz hat am Donnerstagvormittag in Bogen für Aufsehen gesorgt. Mehrere Streifenbesatzungen rückten zu einer Wohnung aus, nachdem die Einsatzkräfte während einer Überprüfung einen lauten Knall wahrgenommen hatten.

Ausgangspunkt des Einsatzes war ein gerichtlicher Beschluss. Polizeibeamte wollten eine Person an ihrer Wohnanschrift überprüfen. Als die Streife vor Ort eintraf, war aus der Wohnung plötzlich ein lautes Geräusch zu hören. Da die Beamten die Ursache des Knalls zunächst nicht einordnen konnten und die Wohnungstür nicht geöffnet wurde, forderten sie weitere Unterstützungskräfte an.

Mehrere Polizeistreifen umstellten daraufhin das Gebäude, um die Lage abzusichern. Mit Unterstützung weiterer Einsatzkräfte aus Straubing gelang es schließlich, Kontakt zu dem Bewohner aufzunehmen.

Der Betroffene öffnete anschließend die Wohnungstür und ließ sich widerstandslos festnehmen. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten weder Waffen noch Hinweise auf Sprengstoff oder andere gefährliche Gegenstände.

Für die Bevölkerung bestand nach Angaben der Polizei zu keinem Zeitpunkt eine konkrete Gefahr. Die Hintergründe des ursprünglichen Knallgeräusches wurden zunächst nicht näher bekannt.