(eg) Skulpturen, Performances und ungewöhnliche Materialien: Im Straubinger Weytterturm zeigt der Kulturförderpreisträger Jonathan Paul Pielmeier im März und April einen Einblick in sein bisheriges künstlerisches Schaffen. Die Vernissage findet am Freitag, 13. März statt.

Die Gemeinschaft Bildender Künstler präsentiert im Weytterturm die Ausstellung „Jonathan Pielmeier – 5-4-3-2-1 – Skulptur und Zeit“. Gezeigt wird ein Querschnitt der Arbeiten des Bildhauers Jonathan Paul Pielmeier, der 2025 mit dem Kulturförderpreis der Stadt Straubing und der Dr. Franz und Astrid Ritter-Stiftung ausgezeichnet wurde.

From the bones, glazed ceramic

Der bei Haibach im Landkreis Straubing-Bogen aufgewachsene Künstler lebt und arbeitet heute in Wien. Nach dem Abschluss an der FOS Straubing erlernte Pielmeier zunächst den Beruf des Zimmermanns. Anschließend studierte er Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Michael Sailstorfer und Marko Lehanka. Später wechselte er zu Prof. Hans Schabus an die Universität für angewandte Kunst in Wien, wo er im Sommer seinen Studienabschluss erwartet.

Als Bildhauer und Performancekünstler beschäftigt sich Pielmeier mit den Grenzen der Skulptur. Zeit, Raum und Perspektive zählen zu den zentralen Themen seiner Arbeiten. Hinzu kommt das Material selbst und die Frage, wie es in neuen, oft ortsspezifischen Kontexten wirken kann. Seine Werke reichen von Metallobjekten über keramische und hölzerne Skulpturen bis hin zu Druckarbeiten.

Für Pielmeier steht weniger das Medium im Mittelpunkt als die künstlerische Haltung. Kunst sei nie eindeutig, sondern verändere sich mit dem Menschen, mit der Zeit und mit dem jeweiligen Moment.

Die Ausstellung wird am Freitag, 13. März um 19 Uhr im Weytterturm, In der Bürg 34, eröffnet. Anschließend ist sie vom 14. März bis 19. April jeweils samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 bis 17 Uhr zu sehen.