Inklusions-Arbeitsgruppe „Recht, Freiheit und Schutz“ trifft sich
(ra) Die Arbeitsgruppe „Recht, Freiheit und Schutz“ möchte Maßnahmen für den Aktionsplan Inklusion erarbeiten, die dem besseren Schutz von Menschen mit Behinderungen dienen, den Zugang zu Beratungsangeboten sowie eine bessere Wahrnehmung der Rechte ermöglichen. Das erste Treffen der Arbeitsgruppe findet am 8. November von 15.30 bis 17 Uhr im Landratsamt Landshut statt. Gebärdensprachdolmetscher übersetzen die Veranstaltung für gehörlose Menschen.
Laut UN-Behindertenrechtskonvention sollen Menschen mit Behinderungen vor Ausbeutung, Gewalt und Missbrauch geschützt werden. Auch die körperliche und seelische Unversehrtheit sollte gewährleistet sein – auch in der Region Landshut wird dieses Ziel schrittweise vorangetrieben.
Stadt und Landkreis Landshut hatten sich bereits im vergangenen Jahr auf den Weg gemacht einen gemeinsamen Aktionsplan zu erarbeiten, mit dem Ziel die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Leben in der Gesellschaft zu verbessern und bestehende Barrieren abzubauen. In Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Themenfeldern sollen nun Maßnahmen erarbeitet werden, die dazu beitragen die Ziele zu erreichen.
In den Folgewochen und -monaten sind Treffen zu weiteren Themen anberaumt. Die Termine werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben bzw. sind auf der Webseite unter www.inklusive-region-landshut.de/seite/606635/arbeitsgruppen-aktionsplanung.html veröffentlicht. Alle Treffen der Arbeitsgruppen finden in barrierefreien Räumen statt.
Bürger*innen – mit und ohne Behinderung – aus Stadt und Landkreis Landshut sind herzlich eingeladen, an den Treffen teilzunehmen und sich an der Aktion zu beteiligen. Konkrete Vorschläge für die Aktionsplanung können auch postalisch, telefonisch oder per E-Mail übermittelt werden.