(ra) Der FSV VfB Straubing hat kurz vor dem Trainingsstart einen Neuzugang für die Defensive verpflichtet. Tom Liebherr schließt sich dem Bezirksligisten an. Der 27-Jährige stammt aus Kempten und bringt nach Vereinsangaben Erfahrung aus Bayernliga und Landesliga mit.

Von links: Gabler Tom (Sportlicher Leiter), Liebherr Tom und Jürgen Brunner (1. Vorstand)

In seiner bisherigen Laufbahn absolvierte Liebherr 61 Bayernliga-Partien für den TSV Kottern sowie Fortuna Regensburg. In der Landesliga stehen 52 Einsätze für den 1. FC Sonthofen und ebenfalls Fortuna Regensburg zu Buche. Nach einer längeren, fußballbedingten Zwangspause fühlt sich der großgewachsene Abwehrspieler wieder voll belastbar und bereit für den nächsten sportlichen Abschnitt.

Der Wechsel passt auch zur beruflichen Situation: Seit April 2025 ist Liebherr bei einem großen Unternehmen in Straubing beschäftigt. Für ihn lässt sich die Bezirksliga nach eigener Darstellung gut mit seinem beruflichen Werdegang vereinbaren. Liebherr ist ab sofort spielberechtigt und hat bis 30. Juni 2027 zugesagt.

Jürgen Brunner, erster Vorstand des FSV VfB Straubing, erwartet durch den Transfer mehr Stabilität in der Defensive: „Tom wird uns in der Abwehr zusätzliche Stabilität bringen – davon bin ich überzeugt. Ich hoffe, dass er sich schnell ins Mannschaftsgefüge einfindet und sich bei uns wohlfühlt.“

Auch Sportlicher Leiter Tom Gabler sieht in Liebherr eine Verstärkung mit Führungsqualitäten: „Ich freue mich sehr, dass Tom wieder angreift – und das bei uns. Ich habe ihn öfter bei Fortuna Regensburg spielen sehen: Er ist ein echter Leader und wird unserer Mannschaft guttun. Natürlich wissen wir, dass man nach einer längeren Pause Zeit braucht, um wieder zur alten Stärke zu finden. Diese Zeit geben wir ihm. Ein Dankeschön geht auch an Fortuna-Boss Helmut Zeiml, der Tom und damit auch uns keinerlei Steine in den Weg gelegt hat.“

Liebherr selbst blickt mit Vorfreude auf die Aufgabe in Straubing: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung. Mir ist bewusst, dass es nach meiner längeren Pause ein gutes Stück Arbeit wird. Die Verantwortlichen in Straubing haben mich sofort von ihrem Fahrplan überzeugt. Zudem findet mein beruflicher Weg hier statt und meine Freundin lebt ebenfalls im Raum Straubing. Ich freue mich auf eine hoffentlich erfolgreiche Zukunft.“