(ra) Der FSV VfB Straubing setzt zur neuen Saison auf einen Trainer aus der Region: Michael Kettl übernimmt zur kommenden Spielzeit eine verantwortungsvolle Rolle im sportlichen Bereich. „Der Verein verbindet mit der Personalie Kontinuität, Regionalität und die Weiterentwicklung der Mannschaft“, heißt es in einer Pressemitteilung, die am Mittwoch verschickt wurde.

Von links: Tom Gabler (Sportlicher Leiter), Jürgen Brunner (1.Vorstand), Michael Kettl und Reinhard Dorner (Vorstand Sport) – Foto: FSV VfB Straubing

Vorstand Jürgen Brunner betont in der Mitteilung, der FSV VfB Straubing wolle bewusst anknüpfen an den Ansatz, jungen Trainer*innen aus der Stadt eine Perspektive zu geben. „Wir freuen uns sehr, nach Jahren wieder einem jungen Straubinger Trainer die Chance zu geben, sich gemeinsam mit uns und dem Verein weiterzuentwickeln“, erklärt Brunner. Michael Kettl bringe gute Kontakte in der Region mit und teile die sportlichen und strukturellen Vorstellungen des Vereins. Die Gespräche seien „von Beginn an sehr offen und vertrauensvoll“ gewesen.

Kettl: Erste Station als Linientrainer beim Heimatverein

Für Michael Kettl ist die Aufgabe nach eigener Aussage ein besonderer Schritt. Nach neun Jahren als Spielertrainer folgt nun die erste Station als Linientrainer – und das beim Heimatverein. „Ich habe immer gesagt, dass ich nur etwas annehme, das wirklich zu hundert Prozent passt. Als Straubinger macht es mich stolz, den größten Verein der Stadt trainieren zu dürfen“, so Kettl.

Als Pluspunkte nennt er die Rahmenbedingungen beim FSV VfB Straubing: Stadion, neuer Kunstrasenplatz, moderne Kabinen sowie eine starke Außendarstellung.

Klare sportliche Linie: Entwicklung und Perspektive für Regiontalente

Sportlich formuliert Kettl einen klaren Anspruch. Er wolle die bestehende Mannschaft weiterentwickeln und gleichzeitig talentierten, motivierten Spielern aus der Region eine Perspektive bieten. „Wir wollen einen intensiven, aktiven Fußball spielen. Mir ist wichtig, dass sich Spieler hier sportlich und menschlich weiterentwickeln können“, sagt der neue Trainer. Die kommenden Wochen will er nach eigenen Angaben intensiv nutzen, um sich in die Aufgabe einzuarbeiten und den künftigen Kader mitzugestalten.

Sportlicher Leiter Tom Gabler zeigt sich überzeugt von der Entscheidung. „Michael ist ein junger, ehrgeiziger Trainer mit Stallgeruch. Ich kenne und schätze ihn seit einigen Jahren. Mit seiner empathischen Art trauen wir ihm zu, unser Team nachhaltig weiterzuentwickeln“, so Gabler. Gleichzeitig betont der Verein die Wertschätzung für das aktuelle Trainerteam.

Von red_ra24