(ra) Schwimmbäder schließen, Laufbahnen bröckeln, Hallen sind in die Jahre gekommen – nun setzt der Bund ein Zeichen: Mit der „Sportmilliarde“ startet das Programm zur Sanierung kommunaler Sportstätten. Kommunen in ganz Deutschland können sich ab dem 10. November auf Fördermittel bewerben und so dringend nötige Projekte anstoßen.
Was neu ist
Die Förderrichtlinie wurde bewusst schlank gehalten: weniger Papier, klarere Verfahren, effizienterer Mitteleinsatz. „Es ist ein klares Bekenntnis für unsere Kommunen sowie für die Vereine in unserem Land. Nichts stärkt den Zusammenhalt und den Teamgeist mehr als der Sport“, sagt Florian Oßner, finanz- und haushaltspolitischer Sprecher der CSU im Bundestag. Die neue, bürokratiearme Förderkulisse sei „eine Blaupause für künftige Programme“ – Kommunen bekämen „unbürokratische, verlässliche Unterstützung“.
Service
Programm: Sanierung kommunaler Sportstätten („Sportmilliarde“)
Bewerbungsstart: 10. November
Zielgruppe: Kommunen in Deutschland
Zweck: Sanierung und Modernisierung von Bädern, Hallen, Plätzen und Anlagen
