(ak) Der FSV VfB Straubing wartet in dieser Bezirksliga-Saison noch auf seinen ersten Auswärtssieg. Am Samstag um 16 Uhr steht nun ausgerechnet beim Tabellenführer FSV Landau/Isar der sechste Versuch an. Während Straubing auswärts bislang nur einen Punkt holte, ist der Aufsteiger auf eigenem Platz noch ungeschlagen.

„Wir haben eine eminent hohe Auswärtshürde vor uns“, sagt FSV VfB-Trainer Franz Koller. Landau sei kein typischer Aufsteiger, sondern verfüge über ehemalige Bayern- und Regionalligaspieler sowie starke Talente aus den eigenen Reihen. Seine Mannschaft müsse deshalb „sehr kompakt und defensiv stabil stehen und auch körperlich dagegenhalten“.
Koller setzt die Erwartungen entsprechend vorsichtig an: „Mit einem Auswärtspunkt könnte ich absolut gut leben.“
Aufsteiger marschiert an die Tabellenspitze
Landau war nach der Saison 2024/25 überraschend aus der Bezirksliga West abgestiegen, schaffte aber als Meister den direkten Wiederaufstieg. Das vor der Saison ausgegebene Ziel Klassenerhalt hat die Mannschaft bislang deutlich übertroffen. Mit 24 Punkten steht Landau gemeinsam mit dem SV Neufraunhofen und dem FC Ergolding an der Tabellenspitze.
Ein Erfolgsfaktor ist die Defensive: Mit bislang nur zehn Gegentoren stellt Landau die beste Abwehr der Liga. Hinzu kommt die Heimstärke – vor eigenem Publikum ist der FSV noch ungeschlagen.
Straubing reist dagegen mit erheblichen Personalsorgen an. Maximilian Hupfloher, Tom Liebherr und Leon Gruber fallen verletzt aus, Besmir Arifaj befindet sich im Urlaub.
Nach dem spektakulären 3:2-Heimsieg gegen Walkertshofen will die Mannschaft um Kapitän Felix Jobst nun auch auswärts endlich punkten. Dafür dürfte in Landau allerdings eine deutlich konstantere Leistung über die gesamte Spielzeit nötig sein.
Gespielt wird auf dem Hauptplatz der Sportanlage Landau an der Isar. Schiedsrichter Tim Mühlbauer aus Windorf gibt die Partie um 16 Uhr frei.
