Ein Mähroboter für den eigenen Garten: Worauf kommt es an?
(ra). Viele Gartenbesitzer wünschen sich etwas Erleichterung bei der Gartenarbeit und liebäugeln mit der Anschaffung eines Mähroboters. Gerade die wiederkehrenden und eintönigen Arbeiten im Garten machen den meisten Menschen wenig Freude. Jetzt im Frühling lohnt sich daher der Blick auf die Angebote im Bereich der smarten Helfer.
Doch worauf kommt es bei der Anschaffung an? Welche Rasenroboter-Modelle gibt es am Markt? Wir werfen einen Blick darauf und helfen Ihnen bei der Auswahl.

Die Anschaffung eines Mähroboters ist natürlich eine finanzielle Frage, doch wie so oft spielen auch die Emotionen mit und der Gedanke an einen vollautomatisch gepflegten Rasen überzeugt viele Interessenten. Der ideale Zeitpunkt, um sich zu entscheiden, ist dabei gerade jetzt im Frühling, da die bekannten Händler häufig Sonderangebote und Aktionen an den Start bringen. Doch um keine böse Überraschung bei einem zu übereilten Kauf zu haben, sollten Sie zunächst die verschiedenen Hersteller und Varianten vergleichen.
Da dies nicht immer ganz einfach ist, möchten wir Ihnen hier einen kurzen Überblick geben und so die Auswahl erleichtern. Weitergehende Daten, Vergleiche und alle nötigen Infos für die letztendlich Kaufentscheidung finden Sie auf Experten-Seiten, wie etwa dein-maehroboter.de.
Mähroboter – Welche Arten gibt es?
Mähroboter arbeiten in aller Regel mit einem sogenannten Begrenzungskabel, das den Mähbereich festlegt und vor der Inbetriebnahme im Garten verlegt werden muss. Aus technischer Sicht ist diese Lösung am einfachsten, weshalb solche Modelle auch preislich attraktiver sind. Im Gegensatz dazu gibt es einige wenige Modelle, die ohne ein Begrenzungskabel arbeiten – Tendenz steigend. Solche Mähroboter arbeiten nach aktuellem Stand der Technik häufig mit Rasensensoren, die jedoch auch mal daneben liegen und den Rasen mit einem Beet verwechseln können.
Eine deutliche Weiterentwicklung versprechen hier einige Start-Ups, die sich auf Mähroboter ohne Kabel spezialisiert haben und Modelle mit ausgereiften Kamerasystemen und künstlicher Intelligenz anbieten möchten. Solche Modelle mit allerlei Zusatzfunktionen haben jedoch auch Ihren Preis und sind häufig nur geplant und noch nicht erhältlich.
Welche Marken und Hersteller werden häufig gekauft?

Die bekanntesten Marken bzw. Hersteller bei Mährobotern sind derzeit Worx und Gardena, der zur schwedischen Husqvarna Gruppe gehört. Worx ist bekannt durch die vor allem in Orange gehaltenen Modelle und bietet eine solide Ausstattung und zuverlässige Modelle. Preislich gehören beide Hersteller zu den günstigeren Optionen am Markt und fangen ab rund 500€ an. Im Stiftung Warentest landeten die Modelle beider Hersteller im Mittelfeld.
Gut schnitten dagegen die Modelle von Stihl und Husqvarna ab, die jedoch mit preisen um die 1000€ deutlich kostenintensiver sind, jedoch auch für eine größere Fläche ausgelegt wurden. Darüber hinaus gibt es Modelle von Bosch. Der Indego S+ 400 landete im Test der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2020 auf dem ersten Platz. Anderen unbekannte Marken werden häufig zu Spottpreisen um die 300-400€ angeboten, kommen jedoch häufig mit entsprechenden Mängeln. Doch auch hier gibt es Ausnahmen, wie etwa ein Modell von Greenworks. Alle Details zu diesem Test finden Sie zB. Auf den oben gennannten Website.
Fazit: Wir raten zu etablierten Herstellern
Bei Mährobotern raten wir grundsätzlich zu den etablierten Herstellern, die seit vielen Jahren ausgereifte Modelle anbieten. Experimente sollte man bei diesen Preisen nicht unbedingt machen. Haben Sie jedoch ein etwas höheres Budget, lohnt sich auch ein Blick auf die Rasenroboter der neusten Generation ohne das angesprochene Begrenzungskabel. Diese Modelle sind jedoch die absolute Ausnahme und müssen sich zunächst noch bewähren. Grundsätzlich sollten Sie einen Mähroboter immer mit einer deutlich höheren Flächenleistung, als es für den eigenen Garten notwendig ist, kaufen. Das ist wichtig, um die die Mähzeit zu verkürzen und damit nachtaktive Tiere, wie etwa den Igel, nicht zu gefährden. Auch der Verschleiß am Modell fällt dadurch geringer aus. Darüber hinaus sollten Sie möglichst Teilflächen aussparen, um Blühpflanzen und damit der Insektenwelt eine Chance zu geben.