(pol) Ein Brand hat am Freitagnachmittag in einem Gebäude für betreutes Wohnen in Straubing für einen Feuerwehreinsatz gesorgt. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude.
In der Perkamer Straße kam es gegen 13:20 Uhr zu einem Dachstuhlbrand. Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot im Einsatz und hat mit den Löscharbeiten begonnen.
Nach derzeitigen Stand wurde laut Polizei niemand verletzt.
Aufgrund der Löscharbeiten kommt es im Bereich Geiselhöringer Straße zu Verkehrsbehinderungen. Stadteinwärts ist die Geiselhöringer Straße ab dem Kreisverkehr Industriegebiet (Clemens-Attenkofer-Straße) gesperrt. Auch stadtauswärts ist die Geiselhöringer Straße in Richtung B8 nicht befahrbar.
Update: Freitag, 23.30 Uhr:
„Ein Dachstuhlbrand hat am Freitagnachmittag im Straubinger Stadtgebiet erheblichen Schaden verursacht“, heißt es von der Polizei. Alle Bewohner seien rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden. Das Gebäude sei derzeit nicht mehr bewohnbar.
In dem Mehrparteienhaus an der Perkamer Straße sei das Feuer im Dachgeschoss ausgebrochen. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte sei dichter Rauch aus dem Gebäude gedrungen. Die Bewohner seien rechtzeitig evakuiert und von den Rettungskräften versorgt worden. Dazu ergänzend von der Polizei: „Verletzt wurde nach aktuellem Stand niemand.“
Die Freiwillige Feuerwehr Straubing leitete umfangreiche Löscharbeiten ein. Während des Einsatzes mussten umliegende Straßen zeitweise gesperrt werden, der Verkehr wurde umgeleitet. Am späten Nachmittag konnten die Arbeiten abgeschlossen und die Sperrungen wieder aufgehoben werden.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache aufgenommen. Der entstandene Sachschaden wird auf einen unteren sechsstelligen Betrag geschätzt. Das Wohngebäude ist vorerst nicht mehr bewohnbar. Die Unterbringung der betroffenen Bewohner wurde vor Ort durch die Stadt Straubing organisiert.
Update: Montag
Die Ermittlungen wurden zwischenzeitlich vom Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Straubing übernommen. Nach derzeitigem Stand gibt eine keine Hinweise auf eine Brandlegung. Die Polizei geht aktuell von einem technischen Defekt im Dachbereich aus. Das betroffene Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf zirka 200.000 Euro.
