(ra) Die Bundeswehr baut Personal und Infrastruktur in der Region weiter aus. Darüber informierte am Dienstag die Leiterin des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums Bogen, Sandra Ertl, bei einem Besuch von Landrat Tobias Beck und seinem Stellvertreter Ludwig Knott. Das Dienstleistungszentrum beschäftigt mehr als 540 Mitarbeiter und gehört damit zu den größeren Arbeitgebern der Region.

Ertl leitet das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum seit 1. April. Die Behörde unterstützt die Truppe unter anderem bei der Betreuung von Liegenschaften, im Finanzwesen und beim Personalmanagement.
Bei dem Treffen ging es insbesondere um die Entwicklung der Bundeswehrstandorte in Bogen und Feldkirchen. Nach Angaben des Dienstleistungszentrums wird derzeit zusätzliches Personal aufgebaut, unter anderem im Bereich Cyber. Gleichzeitig sind verschiedene Umbau- und Neubauprojekte geplant oder bereits angelaufen.
Ertl: „Wir sind nicht mehr im Frieden“
Auch die veränderte sicherheitspolitische Lage war Thema des Gesprächs. „Wir sind nicht im Krieg, aber auch nicht mehr im Frieden“, sagte Ertl. Deshalb sei eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Behörden besonders wichtig.
Landrat Tobias Beck betonte ebenfalls die Bedeutung eines frühzeitigen Informationsaustauschs zwischen kommunalen und staatlichen Stellen. Die Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Bundeswehr soll deshalb weiter intensiviert werden.
