(pol) Ein mutmaßlich unterschlagener Audi im Wert von rund 40.000 Euro ist Schleierfahndern am frühen Dienstagabend an der A3 bei Hunderdorf ins Netz gegangen. An dem Audi Q4 e-tron waren französische Kennzeichen angebracht, die für ein anderes Fahrzeug ausgegeben waren. Im Wagen entdeckten die Beamten zudem weitere Kennzeichen und teilweise gefälschte Fahrzeugdokumente.

Die Fahnder der Verkehrspolizeiinspektion Deggendorf kontrollierten den Audi an der Rastanlage Bayerischer Wald Süd in Fahrtrichtung Passau. Am Steuer saß ein 56-Jähriger, der nach Angaben der Polizei auf dem Weg nach Österreich war.

Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass für den Audi eine entsprechende Fahndungsausschreibung bestand. Nach bisherigen Erkenntnissen soll das Fahrzeug bereits Mitte Juni in Nordrhein-Westfalen durch den 56-Jährigen unterschlagen worden sein.

Weitere Kennzeichen und Dokumente im Auto

Bei der Kontrolle fanden die Beamten mehrere weitere Kennzeichen sowie teilweise gefälschte Fahrzeugdokumente. Den Audi, die Kennzeichen und die Dokumente stellten sie sicher.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 56-Jährige entlassen. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der Urkundenfälschung ermittelt. Wegen der mutmaßlichen Unterschlagung des Audi steht die Kriminalpolizeistation Deggendorf mit den zuständigen Behörden in Nordrhein-Westfalen in Kontakt.