Anfängersprachkurs für geflüchtete Ukrainer*innen am Landshuter Campus
(ra) Die Hochschule Landshut leistet weiterhin einen wichtigen Beitrag, ukrainische Geflüchtete zu unterstützen und ihnen die Integration in Deutschland zu erleichtern. Die Fakultät Interdisziplinäre Studien, mit Sprachen-Koordinator Josef Stimmelmeier, hat in Zusammenarbeit mit dem International Office, unter Leitung von Maria Mehlhaff, in kürzester Zeit einen Deutsch-Kurs für zirka 20 Ukrainer*innen organisiert.
Es handelt sich um einen Anfängerkurs für Teilnehmer*innen ohne Vorkenntnisse. Der Kurs wird vom Fremdsprachendozenten Bernhard Osterkorn geleitet, der durch seine Russischkenntnisse auch diejenigen Ukrainer*innen optimal einbinden kann, die nicht ausreichend Englisch beherrschen. Das Angebot, welches es bisher nur an wenigen Hochschulen gibt, startete am 7. April mit einer zweitägigen Intensivphase und findet während des Sommersemesters 2022 jeden Freitagvormittag mit jeweils vier Unterrichtseinheiten statt. Zusätzlich wird der Kurs über die Moodle-Plattform der Hochschule begleitet, um eine intensivere Betreuung im Blended-Learning-Verfahren gewährleisten zu können.
Den ukrainischen Staatsbürger*innen, die aufgrund des Krieges gezwungen waren, ihr Land zu verlassen, diese Hilfe zu geben, sieht Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher als selbstverständlich an: „Die Menschen, die aus der Ukraine zu uns kommen haben Schreckliches erlebt. Bei uns in Deutschland sind sie jetzt zwar in Sicherheit, die Sprachbarriere kann für viele aber eine große Hürde sein. Es freut mich daher sehr, dass unsere Hochschule in dieser kurzen Zeit die Möglichkeit geschaffen hat, grundlegende Sprachkenntnisse in Deutsch aufzubauen.“
Die Hochschule Landshut, allen voran das International Office, hat weitere Unterstützungsangebote auf den Weg gebracht. Eine Übersicht dazu wird in den kommenden Tagen auf der Website live geschaltet.