Bauen & Wohnen

Ästhetik, Komfort und Umweltbewusstsein liegen beim privaten Schwimmbad im Trend

(djd) Weniger ist mehr: Diese Designdevise hat auch den privaten Wellnessbereich erreicht. Wer sich den Traum vom Pool im eigenen Garten verwirklichen will, setzt heute zumeist auf ein reduziertes, puristisches Design. Ein allzu auffälliges Protzen ist out, stattdessen liegen komfortable Extras von Massagedüsen bis zur Unterwasserbeleuchtung im Trend. Weil das Umweltbewusstsein gestiegen ist, sind zudem energiesparende und ressourcenschonende Lösungen gefragt.

Purismus ist chic: Bei den aktuellen Pooltrends für den Garten gilt die Devise „weniger ist mehr“. Gefragt sind zudem umweltfreundliche und energiesparende Lösungen. – Foto: djd/bsw/Pool-Konzept GmbH & Co. KG

Für viele Hausbesitzer, die einen Pool bauen wollen, gilt vor allem: Komfortabel, einfach und bequem soll es vonstatten gehen. „Wer in einen Pool investiert, will ihn so schnell wie möglich nutzen können“, sagt Dietmar Rogg, Präsident des Bundesverbandes Schwimmbad & Wellness e.V. (bsw). Deshalb sei zu beobachten, dass immer mehr Hersteller auf eine Vorfertigung setzten: „Wenn ein Fertigbecken bereits ab Werk mit Einbauteilen bestückt und die Verrohrung schon vorhanden ist, bleibt die Baustellenzeit gering und der Kunde kann schon bald losschwimmen.“

Einfachheit lautet auch das Motto fürs Design: Schwimmbad- und Wellnessanlagen sind puristisch gestaltet und überzeugen durch ihre Weite, geradlinige Formen in schlichter Eleganz dominieren. Damit die Entspannung schon bei der Poolplanung beginnt, findet man in Fachunternehmen für den Schwimmbadbau kompetente Ansprechpartner, die von der Beratung über die Planung bis zum Bau alles aus einer Hand bieten. Erfahrene Experten sind am Gütesiegel „Pool Plus“ zu erkennen, unter www.bsw-web.de/umkreissuche findet man Adressen aus der Nähe.

Technik macht sich unsichtbar

Beim puristischen Design sind auch versteckte Lösungen gefragt: Rinnenkonstruktionen zur Oberflächenreinigung des Wasser werden als edle Beckenumrandung gestaltet. – Foto: djd/bsw/Sadifel – pool68

Lag der Fokus bei Skimmer und Co. lange eher auf der Funktionalität, soll heute auch das Zubehör den ästhetischen Gesamteindruck der Schwimmbad- und Wellnessanlage unterstreichen. „Deshalb wählen viele heute selbst Einbauteile wie Bodenabläufe und Wanddurchführungen in Edelstahl und zeitgemäßem, kubistischen Design aus“, so Rogg weiter. Neben dem Aussehen kommt es ebenso auf die einfache Bedienung an.

Vor allem die Möglichkeiten der Digitalisierung wollen Poolbesitzer nutzen: Per Touchscreen die Anlage kinderleicht bedienen, Wasserwerte aufrufen und Einstellungen anpassen – das gehört heute dazu. Mit intelligenten Steuerungen lassen sich Komponenten der Schwimmbadtechnik wie Pumpe, Wasserattraktionen und Abdeckung aufeinander abstimmen und bedienen.