(pol) Eine Blutspur am Tatort hat die Ermittler auf die richtige Fährte gebracht: Mehr als ein Jahr nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Mitterfels konnte die Polizei einen Tatverdächtigen identifizieren. Der 40-Jährige wurde in Polen festgenommen und sitzt inzwischen in Deutschland in Untersuchungshaft. Nach seinem mutmaßlichen Komplizen wird weiterhin gesucht.
Einbrecher nutzten Urlaub der Hausbewohner aus
Zwischen dem 26. und 28. August 2025 drangen zwei zunächst unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus am Thurnweg in Mitterfels ein. Die Bewohner befanden sich zu diesem Zeitpunkt im Urlaub.
Die Einbrecher schlugen eine Terrassentür ein, durchwühlten Schränke und Regale und stahlen hauptsächlich Schmuck und Elektrogeräte. Zusätzlich verursachten sie einen Sachschaden im niedrigen vierstelligen Eurobereich.
Blutspuren führen zu 40-jährigem Verdächtigen
Bei der kriminaltechnischen Untersuchung des Tatorts sicherten die Ermittler unter anderem Blutspuren. Deren Auswertung führte nun zu einem Treffer: Die Spuren konnten einem 40-jährigen Mann zugeordnet werden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Regensburg einen nationalen und einen europäischen Haftbefehl gegen den Verdächtigen.
Die polnischen Behörden nahmen den Mann fest. Am Mittwoch, 21. Oktober wurde er nach Deutschland überstellt und dem Amtsgericht Görlitz vorgeführt. Anschließend kam er wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchdiebstahls in eine Justizvollzugsanstalt.
Die Ermittlungen zum zweiten mutmaßlichen Einbrecher dauern an.
