(ii) Mehr als 60 Interessierte haben sich am Samstag in der AWO-Begegnungsstätte in Straubing über das Konzept „Betreutes Wohnen Plus“ informiert. Eingeladen hatten der Seniorenbeirat und die Ehrl Pflege GmbH. Vorgestellt wurde eine Wohnform, die selbstständiges Leben in der eigenen Wohnung mit individuell buchbaren Unterstützungs- und Pflegeleistungen verbinden soll.

Irene Ilgmeier, die Vorsitzende des Seniorenbeirats (rechts) zusammen mit Stadtrat Arur Christmann, Verwaltungsrat für Seniorenfragen (links) zusammem mit Armin Peterkes von der Firma Ehrl (2. von rechts).

Beim „Betreuten Wohnen Plus“ leben Senioren oder ältere Ehepaare in einer eigenen, barrierefreien Wohnung innerhalb einer betreuten Wohnanlage. Benötigen sie Unterstützung, können zusätzliche Service- und Pflegeleistungen in Anspruch genommen und bei steigendem Bedarf erweitert werden.

Nach Angaben der Veranstalter soll damit auch bei einem höheren Pflegegrad ein längerer Verbleib in der eigenen Wohnung möglich sein. Die Bewohner können beispielsweise selbst kochen oder den Speisesaal nutzen. Auch bei der Pflege besteht Wahlfreiheit: Neben dem Sozialdienst im Haus kann ein anderer Pflegedienst beauftragt werden.

Der Seniorenbeirat sieht in dem Modell eine Alternative zum klassischen Pflegeheim. Auch die Seniorenberatungsstelle der Stadt Straubing und die Verantwortlichen des AWO-Ortsvereins bewerten das Konzept positiv. Besonders geeignet sei es für ältere Menschen, die noch weitgehend selbstständig leben können, sich aber zusätzliche Unterstützung und Sicherheit wünschen.