(ak) Wenn der FSV VfB Straubing am Freitag, 11. September um 19 Uhr den SV Falkenberg empfängt, muss Trainer Franz Koller auf gleich zehn Spieler verzichten. Ausgerechnet jetzt kommt mit Falkenberg die derzeit formstärkste Mannschaft der Bezirksliga West ins Straubinger Stadion. Nach dem enttäuschenden 1:3 in Simbach wollen die Gastgeber trotz ihrer Personalnot mit einer „Jetzt-erst-recht-Mentalität“ zurück in die Erfolgsspur.

Maximilian Hupfloher, Matthias Gruber, Valentin Kainz, Michael Suri, Niklas Bogner, Nico Tavcar, Ben Broghammer, Leon Gruber, Tom Liebherr und Max Plendl: Was beinahe wie eine komplette Aufstellung klingt, ist derzeit die Ausfallliste des FSV VfB Straubing.

Für Trainer Franz Koller wird es damit zur Herausforderung, gegen Falkenberg eine schlagkräftige Elf auf den Platz zu bringen. Verstecken will er sich dennoch nicht. „Nach der sehr ernüchternden Leistung in Simbach gilt es für uns einiges gutzumachen, uns von einer anderen Seite zu präsentieren“, sagt Koller. Die personellen Voraussetzungen seien mit dem Ausfall fast einer ganzen Mannschaft zwar schwierig. „Nichtsdestotrotz wollen wir im Heimspiel wieder ein anderes Gesicht zeigen und die drei Punkte in Straubing behalten.“

Falkenberg seit sechs Spielen ungeschlagen

Einfach wird das nicht. Der SV Falkenberg reist mit sechs Spielen ohne Niederlage nach Straubing und hat den FSV VfB inzwischen auch in der Tabelle überholt. Die Mannschaft von Trainer Christian Kagerer steht auf Rang sieben und damit im oberen Tabellendrittel.

Dabei ließ Falkenberg zuletzt mehrfach aufhorchen. Mit Schierling und Kelheim wurden zwei Spitzenteams bezwungen, gegen den TSV Neustadt/Donau gelang sogar ein 8:2-Kantersieg. Das vor der Saison von Sportleiter Martin Aich ausgegebene Ziel Klassenerhalt dürfte angesichts dieser Entwicklung mittlerweile eher tief gestapelt sein.

Koller spricht von einer „sehr unangenehm zu spielenden“ und kampfstarken Mannschaft, die momentan „komplett im Flow“ sei. Neben Torwart Jakub Frischhut und Mittelfeldstratege Leon Maierhofer verfügt Falkenberg vor allem offensiv über Qualität. Alexander Diem, Danny Haderlein und Dominik Maierhofer sorgen dafür, dass der Gegner im Angriff schwer auszurechnen ist.

Wiedergutmachung nach schwacher zweiter Halbzeit

Beim FSV VfB gilt es dagegen, die Niederlage in Simbach abzuhaken. Nach einer ordentlichen ersten Hälfte brachen die Straubinger dort nach der Pause deutlich ein und verloren mit 1:3. Vor heimischem Publikum soll nun wieder jene Mannschaft zu sehen sein, die zuletzt zuhause deutlich überzeugender aufgetreten ist.

„Wir wollen als Team zusammenrücken und mit einer Jetzt-erst-recht-Mentalität positiv in das Spiel gehen“, gibt Koller die Richtung vor. Kapitän Felix Jobst und seine Mitspieler stehen damit vor einer schwierigen Aufgabe: Eine stark dezimierte Straubinger Mannschaft trifft auf einen Gegner, der seit Wochen von Erfolg zu Erfolg eilt.

Die Stadionkasse und die Stadiongaststätte öffnen um 18 Uhr.