(pol) Mindestens ein Pferd auf einer Koppel in Mallersdorf-Pfaffenberg könnte misshandelt worden sein. Zwischen April und September soll sich eine Person bei insgesamt drei Vorfällen unberechtigt Zutritt zu einem Pferdestall verschafft haben. Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung hat die Polizei am Mittwoch einen 49-jährigen Tatverdächtigen ermittelt.

Ausgangspunkt der Ermittlungen waren drei Vorfälle auf einer Pferdekoppel im Gemeindebereich Mallersdorf-Pfaffenberg. Nach Angaben der Polizei hatte sich dort wiederholt eine Person unberechtigt Zugang zum Stall verschafft.

Nach einer Untersuchung äußerte ein Tierarzt den Verdacht, dass bei mindestens einem Pferd auch eine Misshandlung vorliegen könnte. Nähere Angaben dazu, welche Verletzungen oder Auffälligkeiten festgestellt wurden, machte die Polizei nicht.

Ein Hinweis aus der Bevölkerung führte die Ermittler schließlich zu einem 49-Jährigen aus dem Landkreis Straubing-Bogen. Gegen ihn wird wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz sowie wegen Hausfriedensbruchs ermittelt.

Ob der Mann für alle drei Vorfälle verantwortlich ist und was genau auf der Pferdekoppel geschehen ist, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.