(djd). Umzug, Nachwuchs, Homeoffice oder neue Hobbys: Veränderungen im Leben bringen häufig auch neue Anschaffungen mit sich – doch die verfügbare Wohn- und Lagerfläche wächst meist nicht mit. Selfstorage, also das Einlagern von Gegenständen in privat gemieteten Lagerräumen, ist in den USA schon lange beliebt. Inzwischen setzt sich der Trend auch in Deutschland zunehmend durch. 

Aus dem Weg geräumt

XXL-Abteil: Selfstorage-Dienstleister bieten Lagerräume in den unterschiedlichsten Größen an. – Foto: djd/MyPlace

Während Keller, Dachboden oder Abstellkammer früher selbstverständlich waren, fehlt in vielen Wohnungen heute genau dieser Stauraum. Trotzdem soll das Zuhause immer mehr leisten. Es ist Rückzugsort, Heimarbeitsplatz und Fitnessraum zugleich, oft auf einer überschaubaren Fläche. Viele Wohnungen sehen entsprechend aus: Das Rennrad ist an der Wand montiert oder im Schlafzimmer abgestellt, Musikinstrumente und Gesellschaftsspiele verschwinden in freien Ecken, und die Plattensammlung wartet unter dem Bett oder auf dem Schrank auf ihren nächsten Auftritt. 

Dabei muss das, was nicht regelmäßig gebraucht wird, gar nicht ständig im Weg stehen. Und lieb gewonnene Dinge muss man wegen Platzmangel auch nicht gleich aussortieren, nur weil man aktuell keinen Bedarf hat. Stattdessen können Besitztümer vorübergehend in einem Selfstorage ausgelagert werden – meist Gegenstände, die nur zeitweise keinen Platz in der Wohnung finden, etwa Kinderwagen, Sportausrüstung, Weihnachtsdeko oder Gartenmöbel. Zusätzlicher Lagerraum ersetzt zwar keinen bezahlbaren Wohnraum, kann aber helfen, die vorhandenen Quadratmeter zu entlasten und Platz für das zu schaffen, was tatsächlich genutzt wird. 

Hilfe bei Transport und Umzug

Anbieter wie MyPlace SelfStorage, mittlerweile an 53 Standorten in ganz Deutschland vertreten, bieten Lagerräume in unterschiedlichen Größen an, weitere Informationen dazu gibt es etwa unter www.myplace.de. Manche solcher Dienstleister unterstützen zusätzlich auf Wunsch bei Transport und Umzug. Die Lagerräume sind in der Regel mit Videoüberwachung, Zutrittskontrollen und Alarmsystemen ausgestattet.

Tipp: Damit Mieterinnen und Mieter dennoch im Fall von Einbruch, Vandalismus, Feuer oder Wasserschäden vor finanziellen Verlusten geschützt sind, sollten sie ihre bestehende Hausratversicherung auf das Lagergut ausweiten oder eine separate Basisversicherung abschließen, MyPlace SelfStorage etwa bietet solche Versicherungen als Zusatzleistung an. So lässt sich das Zuhause auf das Wesentliche konzentrieren, während alles andere sicher verstaut bleibt, bis es wieder gebraucht wird.