(ra) Die Zither hat im Freilichtmuseum Finsterau erneut ihre große musikalische Vielfalt unter Beweis gestellt. Beim traditionellen Zithersonntag sorgten am Sonntagnachmittag zahlreiche Gruppen und Musiker*innen in den historischen Höfen und Häusern für ein abwechslungsreiches Programm und begeisterten die Besucher*innen.

Zithersonntag mit den Wolfstoana

Zwischen 13 und 16 Uhr erklang die Zither an verschiedenen Orten des Museums in ganz unterschiedlichen Stilrichtungen. Vor dem Wirtshaus d’Ehrn unterhielten d’Wolfstoana ihr Publikum im Schatten der Linden, während die Zierberg Zithermusi im Petzihof mit mehreren Zithern und einer Kontragitarre aufspielte. Eine weitere Besetzung mit Harmonika, Geige und Zither sorgte dort zusätzlich für musikalische Abwechslung.

Humorvoll wurde es im Kapplhof. Dort präsentierten die „Blechern Saitn“ mit Zither, Tuba und Gesang ein unterhaltsames Programm, das immer wieder für Schmunzeln im Publikum sorgte.

Im Tanzerhof trat die aus der Region stammende Musikerin Resi Einberger gemeinsam mit dem Waschinger Zwoag’sang auf. Im Paul-Friedl-Haus begeisterten Christine Heindl und der Stemplinger Zwoag’sang die Zuhörerinnen und Zuhörer in der gemütlichen Wirtsstube.

Besonders eindrucksvoll präsentierte sich das Salettl. Dort zeigten Organisator Christoph Schwarzer und seine Frau Anja mit ihren Instrumenten, wie facettenreich und klangvoll reine Zithermusik sein kann.

Den Höhepunkt bildete das gemeinsame Abschlusskonzert um 16 Uhr im Salettl. Vor voll besetzten Reihen präsentierten alle Mitwirkenden jeweils zwei ausgewählte Stücke und sorgten für einen stimmungsvollen Ausklang des musikalischen Nachmittags.

In seiner Schlussansprache würdigte Christoph Schwarzer die langjährige Zusammenarbeit mit dem Freilichtmuseum Finsterau und kündigte zugleich an, dass es auch im kommenden Jahr wieder einen Zithersonntag geben soll.

Bereits am 21. Juni steht die nächste musikalische Veranstaltung an. Dann gastiert Bettina Mittendorfer mit ihrem Programm „Gute Besserung“ im Salettl.