(ra) NawaRo Straubing treibt die Planungen für die kommende Saison weiter voran und verstärkt sich mit einer ehrgeizigen Nachwuchsspielerin. Mittelblockerin Paula Schröer wechselt nach Niederbayern und will mit dem Team den nächsten Schritt Richtung Aufstieg machen.

Paula Schröer gehört ab sofort dem Team von NawaRo Straubing an.

Die 20-Jährige stammt ursprünglich aus Essen und begann ihre Volleyballlaufbahn beim VV Humann Essen. Später spielte sie für den TV Gladbeck, ehe sie bereits mit 15 Jahren ins Volleyball-Internat des VCO Münster wechselte. Dort machte sie auch ihr Abitur.

„Es war anfangs hart, auf sich allein gestellt zu sein, aber das hat mich auch selbstständiger gemacht“, sagt Schröer rückblickend.

Erste Erfahrungen in der 2. Liga Pro sammelte die großgewachsene Mittelblockerin in der Saison 2023/24 beim Team aus Borken. Anschließend wechselte sie nach Leverkusen und stand zuletzt für den VfL Oythe auf dem Feld.

Vor rund eineinhalb Jahren musste Schröer allerdings einen schweren Rückschlag verkraften. Ein Kreuzbandriss setzte die Studentin für etwa achteinhalb Monate außer Gefecht. Ihre Reha absolvierte sie auf Schalke. „Es war eine lange Zeit, aber glücklicherweise ist alles gut verlaufen. Ich habe diesbezüglich keine Probleme mehr“, erklärt die Neu-Straubingerin.

Die sportlichen Ziele bei NawaRo formuliert Schröer klar. „Ich will in Straubing meinen nächsten Schritt machen. Die sportliche Leitung stellt ein Team zusammen, das den Titel holen und aufsteigen kann. Dazu will ich meinen Beitrag leisten“, sagt die Mittelblockerin.

Auch die sportliche Leitung zeigt sich überzeugt vom Neuzugang. „Wir hatten Paula schon länger auf dem Radar. Paula ist ehrgeizig und wird sich noch weiterentwickeln. Sie kennt die Liga und die Teams – das ist von Vorteil“, erklärt Bart-Jan van der Mark, der gemeinsam mit Rupert Hafner die sportliche Leitung bildet.

Neben dem Volleyball absolviert Paula Schröer derzeit ein Fernstudium im fünften Semester im Bereich Sportwissenschaften. Bei NawaRo wird sie voraussichtlich mit der Rückennummer eins auflaufen. Auch abseits des Sports blickt sie gespannt auf den Neustart: „Ich freue mich außerdem darauf, im Süden Deutschlands zu leben. Das wird nicht nur sportlich eine neue Erfahrung.“