(ak) Viel Ballbesitz, viele Chancen – und am Ende doch nur ein Tor: Der FSV VfB Straubing feiert einen knappen, aber verdienten Heimsieg gegen defensiv starke Gäste. Die etwa 155 Zuschauer sahen am Donnerstagabend eine spielerisch durchwachsene, aber dennoch spannende Bezirksligapartie.
Der SC Falkenberg reiste im Doppeldeckerbus mit Mannschaft, Offiziellen und rund 50 Fans an und setzte von Beginn an auf eine kompakte Defensive. Die heimische FSV VfB-Elf hatte über die gesamte Spielzeit deutlich mehr Ballbesitz und ein klares Plus an Torchancen.
Das entscheidende Tor zum verdienten 1:0-Heimsieg erzielte Besmir Arifaj rund zwanzig Minuten vor Schluss. Spielertrainer Pavel Panafidin bilanzierte nach der Partie: „Es war ein schwieriges Spiel gegen einen tiefstehenden Gegner. Offensiv haben wir einige Chancen liegen lassen und konnten das Spiel nicht früher entscheiden. Am Ende zählt aber, dass wir die drei Punkte geholt haben.“
Fotos: Haas
Von Beginn an war Straubing unter der Leitung von Schiedsrichter Maximilian Prechtl die spielbestimmende Mannschaft. Bereits in der ersten Halbzeit erspielte sich die Heimelf mehrere hochkarätige Möglichkeiten, doch ein Treffer wollte zunächst nicht gelingen. Vor allem Florian Folger hatte gleich drei große Chancen, ließ jedoch die nötige Präzision vermissen. Auch Felix Jobst scheiterte am stark reagierenden Falkenberger Torwart Jakob Frischhut.
Die Gäste standen tief, konzentrierten sich auf ihre Defensive und setzten auf Konter. Zwei gute Möglichkeiten ergaben sich vor der Pause, doch Straubings Keeper Marcel Bauer zeigte sich zweimal auf dem Posten und verhinderte den Rückstand.
Nach dem Seitenwechsel verlief das Spiel zunächst zäh, ehe die Straubinger wieder das Tempo anzogen. In der Schlussphase fiel dann die längst überfällige Entscheidung: Über Florian Folger und Pavel Panafidin gelangte der Ball zum eingewechselten Leon Jedlicka, der sich auf der rechten Seite durchsetzte und scharf in die Mitte spielte. Besmir Arifaj, ebenfalls erst kurz zuvor ins Spiel gekommen, lief ein und vollendete aus etwa zehn Metern volley unter die Latte.
Nur wenig später hatte Straubing die Chance zur Vorentscheidung. Nach einem Fallrückzieherversuch von Maximilian Hupfloher kam der Ball zu Valentin Kainz, dessen Schuss jedoch knapp am linken Pfosten vorbeistrich.
So blieb es beim knappen, aber verdienten Heimsieg. Falkenberg konnte sich in der zweiten Halbzeit keine nennenswerte Torchance mehr erspielen, während Straubing seine Überlegenheit zumindest in drei wichtige Punkte ummünzte.











