(ra) Das Funkloch soll Geschichte sein: Vodafone hat in Mallersdorf-Pfaffenberg eine neue Mobilfunkstation in Betrieb genommen. Der Anbieter spricht von einem Meilenstein im Projekt „Mobilfunk für den Landkreis Straubing-Bogen“ und von einem spürbaren Schub für die Versorgung vor Ort.
Vodafone teilt mit, dass mit dem neuen Standort rund 3.000 Einwohner*innen und Gäste erstmals an die mobile Breitbandversorgung des Unternehmens angebunden wurden. Die Station funkt nach Angaben des Konzerns mit 5G und soll damit zugleich die nächste Ausbaustufe des Netzes im Landkreis einläuten. Die Mitteilung stammt aus Düsseldorf.
Neben der Datenversorgung verweist Vodafone auf Sicherheitsfunktionen: Die neuen Antennen unterstützen demnach die Notruftechnologie AML sowie das Katastrophen-Warnsystem Cell Broadcast. Bei einem Notruf an die 112 werde über AML der Standort automatisch an die Leitstelle übertragen. Über Cell Broadcast sollen Menschen in der Umgebung per Smartphone vor Gefahrenlagen wie Großbränden, Gasexplosionen oder Überflutungen gewarnt werden.
Zum Status im Landkreis nennt Vodafone folgende Zahlen: Aktuell betreibe das Unternehmen 41 Mobilfunkstationen im Landkreis. Alle 41 seien mit LTE ausgestattet, 30 Standorte hätten zusätzlich 5G. Damit könnten nach Angaben des Konzerns 82 Prozent der besiedelten Gebiete im Landkreis mit 5G versorgt werden.
Für die nächsten Jahre kündigt Vodafone weitere Projekte an. Ziel sei es, die verbleibenden Stationen – sofern baulich möglich – schrittweise zu 5G+-Standorten aufzuwerten. Außerdem seien punktuell neue Stationen und zusätzliche Antennen an bestehenden Standorten geplant, um Kapazitäten zu erhöhen und neue Funklöcher zu vermeiden.
