(ra) Der FSV VfB Straubing stellt zur kommenden Saison den Trainerposten der zweiten Herrenmannschaft neu auf. Robert Berger übernimmt ab Sommer die Verantwortung für das Team. Damit setzt der Verein nach eigenen Angaben auf eine interne Lösung, die Kontinuität, Vereinsnähe und regionale Verwurzelung verbinden soll.

Auslöser für die Veränderung ist der Wechsel von Jürgen Koch, der seine Aufgabe bei der zweiten Mannschaft abgibt, um künftig den Damenbereich zu betreuen. Der Verein fand nach eigenen Angaben zügig eine Nachfolgeregelung. Robert Berger ist seit mehreren Jahren im Club aktiv. Nach zwei Jahren als Trainer im Jugendbereich – zuletzt bei der U19 der JFG Straubing-Bogen – wechselte er im Sommer 2024 in die Herrenabteilung. Dort war er als sportlicher Leiter tätig und unterstützte Jürgen Koch bereits eng in der täglichen Arbeit mit der Mannschaft.
Der Verein sieht in der Personalie ein Signal für den eingeschlagenen Kurs. Ziel ist, die zweite Mannschaft weiter zu stabilisieren und als Unterbau für die erste Herrenmannschaft zu positionieren. Ein Schwerpunkt soll auf der Entwicklung junger Spieler sowie auf der Durchlässigkeit zwischen beiden Teams liegen. „Wir gehen unseren Weg konsequent weiter – familiär, einheimisch und mit klarer sportlicher Ausrichtung“, heißt es aus dem Verein.
Berger beschreibt seine Linie mit Blick auf die Teamkultur: „Mir ist wichtig, den Zusammenhalt im Team zu stärken, wieder mehr Miteinander, Spaß und sportlichen Erfolg zu erleben – ohne dass die notwendige Disziplin darunter leidet.“
Gemeinsam mit Cheftrainer Michael Kettl soll die zweite Mannschaft künftig noch stärker als Sprungbrett für die Erste dienen. Ein enger Austausch zwischen beiden Trainerteams wird als zentraler Baustein des sportlichen Konzepts genannt.
Auch Vorstand Jürgen Brunner zeigt sich überzeugt: „Wir sind sehr froh, Robert für diese Aufgabe gewonnen zu haben. Er kennt das Team bereits, bringt menschlich wie fachlich alles mit und hat gerade zu unseren jungen Spielern einen sehr guten Draht. Das ist ein wichtiges Signal für unsere sportliche Ausrichtung.“
Sportlich formuliert Berger eine klare Zielsetzung: „Ich sehe das Team im oberen Drittel der Tabelle. Wir arbeiten bereits aktiv am Aufbau und an der Verstärkung der Mannschaft. Ich bin sehr optimistisch und freue mich auf die Aufgabe.“
