(ra) Kunst als Ausdruck von Hoffnung und Lebenswegen: Die Klinik Mallersdorf präsentiert im ersten Quartal 2026 eine besondere Kunstausstellung der Künstlerin Marion Kulzer, die unter dem Künstlernamen „Ruschka“ arbeitet. Die Ausstellung ist bis Ende März im Erdgeschoss zu sehen und während der regulären Besuchszeiten täglich von 13 bis 18 Uhr auch für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich.

Marion Kulzer stammt aus Münster bei Steinach und lebt seit fast 30 Jahren in Straßkirchen. Nach einem bewegten Leben mit Höhen und Tiefen widmet sie sich heute intensiv ihrer großen Leidenschaft – der Malerei. Ihre Werke entstehen aus persönlichen Erfahrungen, Emotionen und Lebensstationen, die sie mit Farbe und Pinsel auf Leinwand festhält. Die Bilder spiegeln Freude, Hoffnung, Zweifel und innere Stärke wider und laden zum Innehalten und Mitfühlen ein.

Marion Kulzer mit Bildern ihrer aktuellen Ausstellung an der Klinik Mallersdorf – Foto: Klinik Mallersdorf/Elisabeth Landinger

Der Künstlername „Ruschka“ ist eine Hommage an ihren Vater, der sie in ihrer Kindheit liebevoll so nannte. Für die Künstlerin steht dieser Name sinnbildlich für Geborgenheit und Momente, in denen „die Welt in Ordnung war“. Mit ihrer Kunst möchte sie Hoffnung weitergeben – insbesondere an Menschen, die sich, wie sie selbst in der Vergangenheit, in Wartezimmern zwischen Angst und Zuversicht wiederfinden.

Gerade im Umfeld einer Klinik entfalten die Werke von Marion Kulzer eine besondere Wirkung, zuletzt bereits an der Klinik Bogen. Die Motive und Farben können Trost spenden, Mut machen und emotionale Räume öffnen – Aspekte, die im Heilungsprozess eine wertvolle Rolle spielen. Auch an der Klinik Mallersdorf sorgen die farbkräftigen und dynamischen Bilder nun dafür, dass sich die Betrachtenden abseits von den Sorgen eines Klinikaufenthalts mit etwas Ablenkendem Beschäftigen können, das die Fantasie anregt und Gedanken in eine positive Richtung leitet.