(ra) Während draußen der kalte Wind pfeift und die Landschaft im Schnee versinkt, sitzen die Bauersfrauen zusammen in der wohlig warmen Stube. Doch zum Faulenzen ist keine Zeit; auch für die frostigen Monate gibt es im Freilichtmuseum Finsterau Arbeit genug.

In gemütlicher Atmosphäre des Kapplhofs können interessierte Besucher am Sonntag, 25. Januar von 13 bis 16 Uhr Marianne Moosbauer beim Federnschleißen helfen. Damit die Daunendecken auch flauschig und warm wurden, mussten sie schließlich auch mit entkielten Federn gefüllt werden, was die Frauen und Mädchen früher für ein gemütliches Beisammensein nutzten.
Michael Pilsl zeigt an diesem Sonntag das Wagnerhandwerk und lässt sich dabei über die Schulter schauen. Im Tanzerhof findet sich Christiane Harant-Dankesreiter ein. Sie arbeitet am Gablonzer Christbaumschmuck. Eine Arbeit, bei der viel Geduld und Fingerspitzengefühl gefragt ist.
Für das leibliche Wohl sorgen das Café Heimat und das Museumswirtshaus Ehrn. Die Kinder können sich in der Spielscheune austoben. Auf dem wunderschön verschneiten Freigelände kann man bei einem Spaziergang den Blick in die Ferne schweifen lassen.
