(ra) Der Kulturpreis des Bezirk Niederbayern geht 2026 mit einer neuen Struktur an den Start. Erstmals werden zwei Auszeichnungen in unterschiedlichen Kategorien vergeben. Bis 31. März können Vorschläge und Eigenbewerbungen eingereicht werden.
Seit 2016 würdigt der Bezirk jährlich Persönlichkeiten und Institutionen, die sich in besonderer Weise um die Kultur in Niederbayern verdient gemacht haben. Das Spektrum reicht von Musik, Literatur, Bildender und Darstellender Kunst über Film, Museen und Heimatforschung bis hin zu Traditionspflege, Dialekt, Handwerkskunst oder Festivalorganisation. Auch Initiativen, Clubs sowie der Schutz und die Pflege der Kulturlandschaft fallen unter den weiten Kulturbegriff.

Um den unterschiedlichen Sparten realistische Chancen einzuräumen, wurde die Vergabe neu organisiert. Künftig werden zwei Preise pro Jahr vergeben, die Kategorien wechseln jährlich. Für 2026 wurden die Bereiche „Heimatforschung“ und „Darstellende Kunst“ festgelegt.
Voraussetzung ist, dass die eingereichten Werke oder Tätigkeiten eine überregionale Strahlkraft besitzen. Vorschlagsberechtigt sind die Mitglieder des Bezirkstags von Niederbayern, Landrät*innen der niederbayerischen Landkreise, Bürgermeister*innen der Städte und Gemeinden, Oberbürgermeisteri*nnen der kreisfreien Städte sowie Kulturreferent*innen kommunaler Gebietskörperschaften. Eigenbewerbungen sind ebenfalls möglich.
Die Einreichung erfolgt über ein Onlineformular auf der Internetseite des Bezirks. Über die Preisträger*innen entscheidet eine Fachjury unter Vorsitz von Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl. Die Jury legt ihre Auswahl dem Kulturausschuss des Bezirkstags zur endgültigen Entscheidung vor.
Die Verleihung der mit jeweils 3.000 Euro dotierten Kulturpreise ist für den kommenden Herbst im Rahmen eines Festaktes geplant.
