(rp) Wie lässt sich das Ehrenamt in Geiselhöring konkret unterstützen und entlasten. Darüber will die SPD Geiselhöring am Donnerstag, 22. Januar in den direkten Austausch gehen – mit Bürgermeisterkandidat Ludwig Kerscher und Vertreter*innen des Ehrenamts.
Die Geiselhöringer SPD lädt für 19 Uhr in die Taverne Korfu ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie ehrenamtliches Engagement vor Ort gestärkt werden kann. Diskutiert wird mit dem Bürgermeisterkandidaten und Stadtrat Ludwig Kerscher, sowie mit Vertreter*innen des Ehrenamts.
Kerscher: Ehrenamt als Grundpfeiler der Gesellschaft
Das Ehrenamt sei mehr als eine verlässliche Stütze in der Stadt, es sei ein Grundpfeiler der Gesellschaft, betont Ludwig Kerscher. „Wir setzen uns für eine Politik ein, die das ehrenamtliche Engagement in Vereinen, Elterninitiativen, in der Kultur- und Brauchtumspflege, in den Religionsgemeinschaften, Sozialverbänden, der Freiwillige Feuerwehr, den Gewerkschaften und politische Parteien stärkt und fördert – für ein lebendiges, buntes und demokratisches Gemeinwesen in Geiselhöring“, so Kerscher.
Zudem benötigten Ehrenamtler*innen nach seiner Einschätzung einfache, schlanke und klare Strukturen für ihre Arbeit.
Zukunftspakt Ehrenamt: Änderungen zu Jahresbeginn
Zum Jahresbeginn hat der Zukunftspakt Ehrenamt die Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement nach Angaben der SPD spürbar verbessert. Genannt werden eine Erhöhung der Ehrenamtspauschale und der Übungsleiterpauschale sowie eine vereinheitlichte Haftungsprivilegierung für ehrenamtlich Tätige. Gemeinnützige Vereine sollen zudem von höheren steuerlichen Freigrenzen und vereinfachten Nachweispflichten profitieren. Fragen hierzu beantwortet Marvin Kliem, gelernter Rettungssanitäter und Leiter der Jugendarbeit beim BRK Straubing-Bogen.
