30. August 2025
Landkreis Straubing-Bogen

Festspiel in Sankt Englmar – eine Erfolgsgeschichte vor dem Endspurt

(ra) „Die Legende vom Seligen Engelmar“ kam bei den bislang über 800 Zuschauern sehr gut an. Auch der Ablauf war stets reibungslos. Das betonen der Vorsitzende der Festspielgemeinschaft Sankt Englmar e.V., Herbert „Herby“ Nemansky und Bürgermeister Anton Piermeier am Montagabend anlässlich des Gesprächsaustauschs zum Ziehen einer Zwischenbilanz nach vier von sechs Aufführungen unisono.

Freuen sich über den Erfolg (von links): Vorsitzender Festspielgemeinschaft Herbert Nemansky, Stefan Edenhofer, Bürgermeister Anton Piermeier und die Leiterin der Tourist-Info, Astrid Piermeier.

Die Mühen, die über 40 Schauspieler zum Mitmachen zu animieren, hätten sich zweifelsohne gelohnt, gibt sich Nemansky sichtlich erleichtert. Bei den zahlreichen Proben und jetzt auch bei den Vorstellungen hätten ausnahmslos alle Akteure mitgezogen und durchwegs sehr erfreuliche künstlerische Leistungen auf die Bühne gebracht. Das sei nicht zuletzt das große Verdienst des neuen Regisseurs Christian Holmer, betont dabei der frühere, langjährige Vorsitzende, Stefan Edenhofer.

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Kreativität, Geduld, aber auch Präzision in der Umsetzung zeichneten Holmers Schaffen aus. Mit hohem Engagement habe er es geschafft, diesem besonderen Stück Alois Winters zur verdienten Renaissance zu verhelfen. „Klar ist aber auch, dass so ein, ja fast geschichtsträchtiges Ereignis nicht ohne vereinte Kräfte der Dorfgemeinschaft zu bewältigen gewesen wäre!“ Auf diese Weise stellen Nemansky und Edenhofer ihre unzähligen Helfer hinter der Bühne und im Catering sowie die große Gönnerschaft der örtlichen Kultur heraus. Nicht zuletzt sei man froh über die gute Kooperation mit der Gemeinde. Sowohl Bürgermeister, Tourist-Info, Bauhof und Feuerwehr hätten stets ein offenes Ohr für die Belange ihrer ganzen Truppe.

Bürgermeister Anton Piermeier zeigt sich dankbar. Die Frage, wie man das 925-jährige Jubiläum Sankt Englmars feiere, sei anfangs nicht ganz leicht zu beantworten gewesen. In den vom Gemeinderat eigens eingesetzten Festausschuss habe man sich bewusst gegen „die eine Zentralveranstaltung“ entschieden und seitens der Kommune auf Vielfalt gesetzt. Dem angedachten Freilichtspiel sei dabei aber natürlich eine entscheidende Rolle zugekommen. Und diese hätte die Festspielgemeinschaft auch voll umfänglich ausgefüllt.

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Mit Freude habe die Gemeinde das Vorhaben unterstützt und er sei stolz auf ein Ergebnis, dass wirklich jedem Vergleich standhalten kann. Piermeier dankte der Vorstandschaft um Herbert Nemansky und Daniela Wittmann, insbesondere aber auch Martin Six. Er habe den Platz für die Naturbühne an der Predigtstuhl-Arena unentgeltlich zur Verfügung gestellt und den künstlerisch Verantwortlichen bei der Gestaltung freie Hand gegeben. Auch bei der Bewirtung, die der Verein in Eigenregie betreibe, habe Six sich als großzügig erwiesen.

Die Leiterin der Tourist-Info, Astrid Piermeier ist ebenso positiv gestimmt. „Ein hochwertiges Kulturangebot ist immer auch eine touristische Bereicherung“, sagte sie. Insofern seien daran interessierte Urlaubsgäste, Naherholer und Einheimische dank der Festspielgemeinschaft gleichermaßen voll auf ihre Kosten gekommen. Das mediale Echo sei sehr gut gewesen und habe den Namen Sankt Englmars auch in Sachen Kultur nur positiv nach außen getragen.

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Bei den Vorbereitungen, gerade hinsichtlich Barrierefreiheit und Sicherheitsvorkehrungen, habe man aber auch penibel darauf geachtet, die Teilhabe allen zu ermöglichen und Risiken zu minimieren.

Für Kurzentschlossene gibt es letztmals Karten zu den beiden Vorstellungen am Freitag, 25. Juli und am Samstag, 26. Juli um jeweils 20 Uhr an der Abendkasse (ab 19 Uhr) oder unter www.okticket.de oder auch in der in Tourist-Info Sankt Englmar.