(ra) Mehr als 120 Helfer*innen haben beim „Sauberen Hafen“ in Straubing-Sand kräftig angepackt. Innerhalb einer Aktionswoche kamen dabei 655 Kilogramm Müll zusammen. Die Initiative setzt ein klares Zeichen für Umweltbewusstsein und Zusammenhalt.

Auf dem rund 220 Hektar großen Hafenareal sammelten die Teilnehmenden achtlos weggeworfene Abfälle ein und sorgten so für deutlich mehr Sauberkeit. Organisiert wurde die Aktion vom Zweckverband Hafen Straubing-Sand gemeinsam mit dem Zweckverband Abfallwirtschaft Straubing.
Zahlreiche Unternehmen beteiligten sich an der mittlerweile etablierten Sammelaktion, darunter ADM, Amazon, ETFS, Ingram Micro, Kühne + Nagel, Lidl, Sennebogen und weitere Betriebe. Auch eine Klasse der Angela-Fraundorfer-Realschule unterstützte die Aktion und zeigte Engagement für den Umweltschutz.
Bei der Abschlussveranstaltung würdigten Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Aiterhofens Bürgermeister Adalbert Hösl sowie Konrad Reitinger vom ZAW den Einsatz der Beteiligten. Besonders hervorgehoben wurden der firmenübergreifende Zusammenhalt und das Engagement der sogenannten „Erdhüter“.
Die Bilanz verdeutlicht die Notwendigkeit solcher Aktionen: Neben Zigarettenstummeln, Plastikresten und Flaschen wurden auch ungewöhnliche Gegenstände wie ein Autoreifen und eine große Musikbox gefunden.
Der „Saubere Hafen“ soll auch künftig ein Beitrag sein, um das Hafenareal sauber zu halten und das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Abfällen zu stärken.
