(ra) Welche Kulturprojekte profitieren – und wie viel Geld fließt konkret? Für Straubing stehen 2026 insgesamt 28.500 Euro aus dem Kulturfonds Bayern bereit. Zwei Projekte erhalten gezielte Unterstützung und sollen das kulturelle Leben der Region weiter stärken.
Wie der Landtagsabgeordnete Josef Zellmeier am Mittwoch mitteilte, wurden zwei Vorhaben aus Straubing in den Förderkatalog aufgenommen. „Damit werden Kunst und Kultur in der Region gezielt unterstützt und das Geld fließt genau an die richtige Stelle“, erklärte Zellmeier.
Konkret erhält das Liedfestival Musentöchter, das von 5. bis 7. Juni in der Kraftzentrale stattfindet, einen Zuschuss von 13.500 Euro. Weitere 15.000 Euro gehen an das interdisziplinäre Festival Utopia. Nach der erfolgreichen Premiere 2022 wurde es erneut umgesetzt und stellte im Januar 2026 die Geschichte Straubings als Herzogsstadt und Handelszentrum in den Fokus – mit Theater, Ausstellung und wissenschaftlichen Vorträgen.
Zellmeier hatte sich im Vorfeld beim zuständigen Ministerium für die Förderung eingesetzt. Aus seiner Sicht zeigt die Entscheidung auch eine klare kulturpolitische Linie: „Die Kultur in Bayern findet nicht nur in den Großstädten statt. Staat und Landtag wollen gezielt Impulse für die regionale Vielfalt setzen.“
Der Kulturfonds Bayern wurde 1996 im Rahmen der Offensive Zukunft Bayern eingerichtet. Seither gilt er als flexibles Instrument zur Förderung innovativer Projekte – insbesondere dort, wo andere Fördermöglichkeiten fehlen oder nicht ausreichen.
