(ra) Rache, Intrigen, Wahnsinn und die Suche nach der Wahrheit: Mit William Shakespeares „Hamlet“ bringt das Theater Am Hagen einen der größten Klassiker der Weltliteratur auf die Bühne. Premiere ist am Dienstag, 30. Juni um 19.30 Uhr.

Bereits um 18.45 Uhr sind die Besucher zu einer Kurzeinführung im Foyer eingeladen. Anschließend hebt sich der Vorhang für die Tragödie um den dänischen Prinzen Hamlet, der den Tod seines Vaters nicht als natürlichen Schicksalsschlag akzeptieren kann.

Hamlet ist überzeugt, dass sein Vater ermordet wurde. In nächtlichen Visionen erscheint ihm dessen Geist und beschuldigt den neuen König Claudius, seinen Bruder vergiftet zu haben. Für Hamlet beginnt damit eine gefährliche Suche nach der Wahrheit. Um seine Pläne zu verbergen, spielt er den Wahnsinnigen. Doch je tiefer er in Intrigen, Misstrauen und Machtkämpfe gerät, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen gespieltem und tatsächlichem Wahnsinn.

Freunde werden zu Verrätern, Verbündete zu Gegnern und auch seine Geliebte Ophelia gerät in den Strudel der Ereignisse. Am Ende führt Hamlets Besessenheit zu einer Tragödie, die nahezu alle Beteiligten mit in den Untergang reißt.

Mehr als 400 Jahre nach seiner Uraufführung zählt „Hamlet“ noch immer zu den bekanntesten Theaterstücken weltweit. Die Themen Zweifel, Orientierungslosigkeit und die Suche nach Gewissheit wirken heute aktueller denn je.

Für die Inszenierung verantwortlich zeichnen Regisseur Markus Bartl und Ausstatter Philipp Kiefer. Die Titelrolle übernimmt Benedikt Schulz. Antonia Reidel und Reinhard Peer stehen als Hamlets Eltern auf der Bühne.

Karten sind bei der Tourist-Info Straubing, online sowie an der Abendkasse erhältlich. Reservierungen sind jeweils erst eine Woche vor dem Vorstellungstermin möglich. Der Straubing-Pass wird anerkannt.