Beim Unternehmerstammtisch des CSU-Ortsverbandes am Dienstag im Gasthaus Bayerwald stand der Dialog mit der örtlichen Wirtschaft im Mittelpunkt. Mehrere Unternehmer*innen aus Hotellerie, Gastronomie, Freizeitwirtschaft, Handwerk, Einzelhandel und Dienstleistungsbereich folgten der Einladung. Der Ortsvorsitzende Anton Piermeier betonte die Bedeutung des Austauschs mit den Betrieben vor Ort.
Bürgermeisterkandidat Andi Aichinger stellte das Wahlprogramm mit dem Schwerpunkt Wirtschaft vor. Ziel sei es, ansässige Betriebe im Ort zu halten und bedarfsgerecht Gewerbeflächen bereitzustellen. „Die Weiterentwicklung der Unternehmen sichert die Ausbildungs- und Arbeitsplätze in der Region“, sagte er. Die bereits gestartete „Englmarer Praktikumswoche“ solle durch weitere teilnehmende Betriebe gestärkt werden.
Der Unternehmerstammtisch könne künftig nach Aussage Aichingers als regelmäßiges Format etabliert werden, um Austausch, Vernetzung und Information zu fördern. Er betonte zudem seine Kandidatur für das Bürgermeisteramt und erneut für den Kreistag. Gemeinsam mit Anton Piermeier wolle man die Interessen Sankt Englmars auch auf Landkreisebene vertreten.
Im Anschluss stellten sich die Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten vor. Thematisiert wurden unter anderem Infrastruktur, Tourismus, Gesundheitsversorgung, Stärkung der Ortsteile, Kultur, nachhaltige Entwicklung sowie die Anliegen von Familien und Jugendlichen.
Unternehmer Christian Schambeck verwies in einem Impulsvortrag auf das Potenzial enger Zusammenarbeit von Betrieben, auch in kleineren Kommunen. Kooperation könne Wettbewerbsvorteile schaffen und gemeinsame Entwicklung ermöglichen. Landratskandidat Ewald Seifert sprach über seine Zielsetzungen im Landkreis. Genehmigungsverfahren sollten effizienter gestaltet werden. Starke Unternehmen seien Voraussetzung für eine solide Finanzierung kommunaler Aufgaben. Fördermittel müssten weiterhin genutzt, aber auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft werden.
In der Diskussion kam auch die Zukunft der Kreiskliniken zur Sprache. Seifert erklärte, er werde keine Klinik schließen und setze sich für eine wohnortnahe Versorgung ein.
