(ra) Hackfleisch zählt zu den beliebtesten Fleischprodukten in Deutschland und lässt sich vielseitig verwenden. Als Hackfleisch bezeichnet man zerkleinertes Fleisch, etwa vom Rind, Schwein, Lamm, Kalb, Wild oder Geflügel. Aus Hackfleisch bereitet man auch das sogenannte Mett zu.

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„Dafür würzt man Schweinehackfleisch üblicherweise mit Salz, Pfeffer und Zwiebeln und isst es roh“, sagt Sabine Hülsmann, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Auch Tatar isst man roh. Im Gegensatz zu Mett wird Tatar aus fein zerkleinertem, magerem Rindfleisch hergestellt. Man kauft es in der Regel ungewürzt und verfeinert es beispielsweise mit Eigelb, Kapern und Gewürzen. Für Tatar verwenden Metzgereien häufig besonders magere und hochwertige Fleischstücke wie Filet oder Hüfte. Deshalb ist es meist teurer als herkömmliches Rinderhackfleisch.

Achtung: rascher Verderb!

Hackfleisch ist aufgrund seiner großen Oberfläche besonders empfindlich gegenüber Bakterien. Frisches Hack sollte man deshalb möglichst noch am Einkaufstag verarbeiten und verzehren. Das gilt besonders für rohes Mett und Tatar. Wer das Fleisch nicht sofort zubereiten kann, sollte es bei höchstens zwei Grad Celsius kurzzeitig im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren. Tiefgefroren hält sich Hackfleisch bis zu drei Monaten. Vor dem Verzehr sollte es vollständig aufgetaut und gut durchgegart werden.

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