Was ist besser: Volumentabak oder Feinschnitt?
(ra). Wer seine Zigaretten selbst herstellen möchte, begibt sich auf die Suche nach dem passenden Tabak. Zur Auswahl stehen drei verschiedene Kategorien: der Volumentabak, der Feinschnitttabak und der Pfeifentabak.
Großer Beliebtheit erfreuen sich der Volumen- und Feinschnitttabak. Denn mit den Produkten sparen Raucher im Vergleich zum Erwerb fabrikfertiger Zigaretten bares Geld. Doch was kennzeichnet den Volumentabak und den Feinschnitttabak, worin unterscheiden sich diese und welcher Tabak lohnt sich?
Was ist Volumentabak?
Bei vielen Tabaksorten auf dem deutschen Markt handelt es sich um den gefragten Volumentabak. Dieser besteht aus feinen Blättchen, die in einem besonderen Verfahren geschnitten und Druck ausgesetzt werden. So erreicht der Tabak ein hohes Volumen und ist deutlich ergiebiger als Feinschnitt-Tabak.

Im Gegensatz zum Feinschnitt fällt der Tabak außerdem grob und trocken aus. Somit bietet der Volumentabak optimale Voraussetzungen zum Stopfen von Zigaretten. Der lockere Tabak in der Dose, der Box oder dem Beutel füllt das Gefäß komplett aus. Unter Kennern ist Winston sehr beliebt.
Was ist Feinschnitt-Tabak?
Der Feinschnitt-Tabak kommt in fabrikfertigen Zigaretten vor und eignet sich darüber hinaus zum Drehen und Stopfen der Zigaretten. Eine Zigarette, die mit Feinschnitt-Tabak gestopft wird, überzeugt durch eine höhere Rauchdauer als solche, die mit Volumentabak gefüllt werden. Somit ähneln die selbstproduzierten Zigaretten den Originalen aus der Schachtel.
Der Tabak fällt feucht aus, sodass dieser das Drehen von Zigaretten erleichtert. Denn im Vergleich zum Volumentabak zerfällt er nicht. Vor der Verwendung müssen Nutzer den Feinschnitt jedoch auflockern, um diesen verwenden zu können. Der Zeitaufwand fällt höher aus als beim Volumentabak.
Der Unterschied zwischen Feinschnitt-Tabak und Volumentabak
Der Volumentabak überzeugt durch eine hohe Ergiebigkeit und ein großes Volumen. Feinschnitt-Tabak ist in den herkömmlichen Zigaretten enthalten, sodass gedrehte oder gestopfte Zigaretten mit Feinschnitt den Produkten aus dem stationären Store ähneln. Während der Volumentabak grob ausfällt, überzeugt der Feinschnitt durch feingeschnittene Blättchen.
Welcher Tabak lohnt sich?
Wie so oft im Leben gilt: Welcher Tabak Verwendung findet, sollten Raucher im Einzelfall entscheiden. So bieten sowohl der Volumentabak als auch der Feinschnitt-Tabak Vor- und Nachteile. Welcher Tabak eingesetzt wird, ist eine reine Geschmacksfrage.
Zum Stopfen der Zigaretten eignet sich der Volumentabak. Wer seine Zigaretten lieber dreht, greift auf den Feinschnitt-Tabak zurück. Allerdings können beide Tabake in beiden Szenarien Anwendung finden.
Raucher, die sich schnell mit Nikotin versorgen möchten, können den Volumentabak bevorzugen. Denn dieser muss nicht aufgelockert werden. Der Verwender benötigt demnach weniger Zeit, um seine Zigaretten herzustellen.
Im Gegensatz zum Volumentabak brennt der Feinschnitt-Tabak, der sogenannte Shag, schnell ab. Allerdings überzeugt Letztgenannter durch Natürlichkeit, während der Volumentabak aufbereitet wird.
Einsteiger können beide Tabaksorten austesten und ihren persönlichen Favoriten bestimmen. Auf die Gesundheit wirken sich die beiden Tabakvarianten in ähnlichem Maße aus.
Tabak lagern: So funktioniert es
Ganz gleich, ob es sich um Volumentabak oder Feinschnitt-Tabak handelt: Raucher sollten ihren Zigarettentabak korrekt aufbewahren. Denn die Lagerung wirkt sich auf die Haltbarkeit und den Geschmack aus.
Wichtig ist, dass der Tabak luftdicht an einem kühlen Ort verwahrt wird. In einigen Fällen kann es sich lohnen, einen Befeuchter in der Box oder Dose zu platzieren. Dies gilt insbesondere, wenn Raucher mehrere Tabaksorten im Wechsel konsumieren.
Wird der Tabak feucht, brennt dieser schlechter ab. Um das gewohnte Rauchergebnis zu erzielen, ist es deswegen von Bedeutung, die Dose oder die Box weder offen noch an einem falschen Ort aufzubewahren.
Das Fazit – der Tabak ist eine Frage des Geschmacks
Zigaretten werden pro Stück besteuert. Beim Zigarettentabak dagegen greift die Steuer pro Kilogramm. Raucher können also bares Geld sparen, wenn sie keine herkömmlichen Zigaretten nutzen, sondern ihre Glimmstängel selbst drehen oder stopfen. Die Frauen- oder Männergesundheit unterstützen die Tabake zwar nicht. Doch der Rauchgenuss fällt dank des losen Tabaks hoch aus.
Zum Einsatz kommen in der Regel Volumen- oder Feinschnitt-Tabake. Der Volumentabak eignet sich für alle Raucher, die Zeit einsparen möchten und ihre Zigaretten bevorzugt stopfen. Der Feinschnitt-Tabak dagegen fällt feuchter aus und muss vor dem Einsatz aufgelockert werden. Er bietet optimale Voraussetzungen, um Zigaretten zu drehen.