(tn) Zwei Siege, zweimal 2:0 – und jetzt soll der nächste Dreier folgen: Türk Gücü Straubing empfängt am Samstag um 15 Uhr den TSV Bad Abbach auf der Sportanlage an der Uferstraße. Der Aufsteiger geht mit 23 Punkten als Tabellenvierter in den 13. Spieltag der Landesliga Mitte. Mit einem weiteren Heimsieg wollen die Straubinger den Kontakt zur Spitzengruppe halten.

Zuletzt gewann Türk Gücü mit 2:0 beim TSV Seebach, zuvor gab es ebenfalls ein 2:0 gegen den FC Tegernheim. Vor allem defensiv präsentiert sich die Mannschaft von Spielertrainer Asllan Shalaj und Co-Trainer Tobias Richter damit derzeit stabil.
Bad Abbach reist mit 17 Punkten als Tabellenneunter nach Straubing. Die Ergebnisse der vergangenen Wochen schwankten: Auf ein 1:4 in Wenzenbach folgte ein 3:1 gegen die SpVgg Lam, danach verlor der TSV mit 0:2 beim SC Luhe-Wildenau und spielte zuletzt 2:2 gegen den FC Amberg.
Unterschätzen will Türk Gücü den Gegner deshalb keinesfalls. „Bad Abbach wird ein harter Brocken. Mit Jannik Graf haben sie auch einen Ausnahmespieler für diese Liga in ihren Reihen“, sagt Richter.
Mehr Tempo und Kreativität gefordert
Trotz der beiden jüngsten Siege sieht der spielende Co-Trainer vor allem im Spiel nach vorne noch Luft nach oben. „Die Zielsetzung lautet wie in jedem Heimspiel drei Punkte. Dafür müssen wir aber wieder deutlich mehr Tempo und auch Kreativität mit dem Ball aufs Feld bekommen.“
Gleichzeitig soll die Defensive um Fatlum Abazaj und Lefter Cuku ihre Serie fortsetzen. „Defensiv wollen wir weiter kompakt und konsequent verteidigen, um möglichst das dritte Spiel in Folge zu null zu spielen“, so Richter. In der Offensive setzt Türk Gücü unter anderem auf Almir Mesanovic, der mit acht Treffern die interne Torschützenliste anführt.
Personell müssen die Straubinger allerdings mehrere Ausfälle verkraften. Nico van Beest fehlt wegen einer Wadenverletzung, Maximilian Hornauer fällt mit einem Außenbandriss aus. Samet Dugolli ist gesperrt. Hinter dem Einsatz von Fynn Spielvogel steht wegen Wadenproblemen noch ein Fragezeichen.
Schiedsrichter der Partie ist David Feistauer, unterstützt von Emilia Kluck und Stefan Hoyer.
