(ak) Der TSV 1861 Bogen hat das Testspielderby beim FSV VfB Straubing deutlich mit 3:0 gewonnen. Knapp 100 Zuschauer sahen am neuen Kunstrasenplatz in Straubing am Mittwoch um 18.15 Uhr eine Partie, die phasenweise zäh wirkte und nach vielen Wechseln deutlich an Spielfluss verlor.

Straubing rotierte im Vergleich zum letzten Testspiel stark. Die intensive Vorbereitung und einige verletzte Spieler führten zu einer großen Rotation in der Heimelf. Bogen übernahm vom Anpfiff weg das Kommando und schlug mit dem ersten guten Angriff zu: Jakob Schötz setzte sich auf der rechten Außenbahn durch, seine flache Hereingabe drückte Noah Winter aus kurzer Distanz über die Linie.
Ab der 15. Minute kam Straubing besser in die Begegnung, ließ aber zwei große Möglichkeiten liegen. Lorent Rashica und Florian Folger vergaben den möglichen Ausgleich. Bogen blieb effizienter und erhöhte nach rund 30 Minuten: Nach einem Eckball konnte die FSV-VfB-Defensive den Ball nicht klären, Mateo Jerkovic verwertete den dritten Nachschuss unhaltbar zum 2:0.
Nach dem Seitenwechsel sorgten zahlreiche Wechsel auf beiden Seiten dafür, dass der Rhythmus endgültig verloren ging. Torchancen blieben selten. Felix Jobst und Florian Folger vergaben für Straubing, auf der anderen Seite nutzte Thomas Kelbel nach gut einer Stunde eine Möglichkeit zum 3:0-Endstand.
FSV VfB-Spielertrainer Pavel Panafidin ordnete das Ergebnis vor allem im Kontext der Belastung und der Rotation ein: Man habe gemerkt, dass die Spieler nach vielen intensiven Trainingseinheiten schwere Beine gehabt hätten und kräftig rotiert worden sei. Jeder Spieler im Kader, der nicht verletzt oder verhindert war, habe seine Spielzeit bekommen, was in dieser Phase der Vorbereitung wichtig sei. Schritt für Schritt forme man die beste Elf für die kommenden Spiele und nutze die Tests, um die richtigen Schlüsse zu ziehen.
