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Stromverbrauch im Alltag: Wege zur Kostenersparnis und Umweltschonung

(ra). Obwohl die hohen Strompreise im zweiten Quartal von 2023 laut Strom-Preisreport wieder deutlich gesunken sind, ist es ratsam, im Alltag Strom zu sparen. Wer den Energieverbrauch im Haushalt reduziert, der profitiert nicht nur von einer Kostenersparnis, sondern schont auch die Umwelt. Laut Angaben der Bundesregierung zähle jeder Beitrag,, um durch geringere CO2-Emissionen das Klima zu schützen.

Jeder könnte Strom sparen – Foto: Pixabay

Die beste Energie sei die, die wir gar nicht erst verbrauchen, heißt es aus Regierungskreisen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie einen guten Überblick über Ihren Stromverbrauch behalten. Außerdem erhalten Sie fünf Tipps, um Ihren Alltag möglichst energieeffizient zu gestalten.

Stromverbrauch mit den richtigen Tools messen

Zum Beispiel sind bereits für unter 20 Euro Strommessgeräte erhältlich. Ein solches Gerät ermittelt den Stromverbrauch sehr präzise. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass es nicht nur den Verbrauch in Kilowattstunden (kWh) anzeigt, sondern ebenso die zu erwartenden Kosten pro kWh Strom. Die preiswertesten Messgeräte haben die Form einer Steckdose.

Die digitale Alternative zum Strommessgerät ist ein sogenanntes Smart Meter. Erstens messen diese Geräte den Stromverbrauch im gesamten Haushalt und lassen dabei Rückschlüsse auf die größten Energiefresser zu. Zweitens leiten Smart Meter die gewonnenen Daten an den Messdienstleister weiter. Diese dienen dann als Basis für die Stromabrechnung. Haushalte, die über 6.000 kWh Strom pro Jahr verbrauchen, sind bereits verpflichtet, ein Smart Meter einzubauen.

5 Tipps zum Stromsparen im Alltag

In der Küche, beim Waschen und beim Duschen lauern die größten Kostenfallen in puncto Stromverbrauch. Die folgenden fünf Tipps können helfen, den Haushalt energieeffizienter zu machen.

Mit Deckel kochen

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Mit einem Deckel, der genau zum Topf passt, lässt sich der Energieverbrauch beim Kochen etwa um die Hälfte verringern. Zudem empfiehlt es sich bei einem Elektroherd, das Kochwasser vorab mit einem Wasserkocher zu erhitzen.

Energiesparenden Kühlschrank anschaffen

Weil Kühl- und Gefrierschränke permanent laufen, produzieren sie rund ein Viertel des Stromverbrauchs. Bei der Anschaffung ist es deshalb wichtig, auf die im Energielabel ausgewiesene Energieeffizienz zu schauen.

Waschen bei 30°C ohne Vorwäsche

In modernen Waschmaschinen ist die Vorwäsche in der Regel überflüssig. Zudem wird die Wäsche auch schon bei 30 statt bei 60 °C sauber. Daraus resultiert eine Stromkostenersparnis von rund 17 Euro.

Auf Wäschetrockner verzichten

Maximal 116 Kilogramm CO2 stößt ein Wäschetrockner jährlich aus. An der Luft dagegen trocknet die Kleidung klimaneutral und energiesparend.

Sparduschkopf installieren

Wenn Sie Ihr warmes Wasser mit Strom aufheizen, sollten Sie weniger Wasser verbrauchen. Dabei unterstützen Sie Sparduschköpfe.