(pol) Eine Gruppe von sechs Jugendlichen soll in der Nacht zum Samstag Fahrgäste in einem Straubinger Volksfestbus provoziert haben. Daraus entwickelte sich ein Streit mit gegenseitigen Beleidigungen und Tätlichkeiten. Beamte der Bereitschaftspolizei verwiesen die Jugendlichen schließlich aus dem Bus. Nun sollen auch Videoaufnahmen klären, was genau passiert ist.
Der Vorfall ereignete sich gegen 1.25 Uhr in der Finkenstraße. Nach Angaben der Polizei provozierten die sechs Jugendlichen zunächst andere Fahrgäste.
In der Folge eskalierte die Situation. Es kam zu wechselseitigen Beleidigungen und Tätlichkeiten. Nähere Angaben zu möglichen Verletzten machte die Polizei nicht.
Videoaufnahmen sollen Tathergang klären
Beamte der Bereitschaftspolizei griffen ein und verwiesen die Jugendlichen aus dem Volksfestbus. Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein.
Zur Klärung des genauen Tathergangs werden nun die Videoaufzeichnungen aus dem Bus ausgewertet.
23-Jähriger rassistisch beleidigt und geschubst
Mit einer rassistischen Beleidigung beschäftigt sich die Polizei nach einem weiteren Vorfall auf dem Gäubodenvolksfest. Gegen Mitternacht beleidigte ein 23-jähriger Deutscher an einem Brezenstand einen ebenfalls 23-jährigen Iraner mit den Worten „scheiß Kanacke“.
Als der Betroffene darauf nicht reagierte, setzte der 23-Jährige nach Polizeiangaben seine Beleidigungen fort und schubste den Mann. Die Polizei leitete gegen den 23-Jährigen ein Strafverfahren ein.
