Straubinger Theater am Hagen bekommt Besuch vom Graf von Luxemburg
(ra) Franz Lehár Operette „Der Graf vom Luxemburg“ wird auf der Bühne des Straubinger Theaters am Hagen zwei Mal aufgeführt: Die Premiere findet am 20. Februar um 19.30 Uhr statt, die zweite Vorstellung ist am Dienstag, 17. April zu sehen. Eine kostenlose Einführung gibt es bei der Premiere um 18.45 Uhr im Foyer des Theaters.

Es ist Karnevalszeit in Paris. Der verarmte Graf René genießt das Leben in vollen Zügen. Gerade hat er den letzten Rest seines Vermögens verspielt, da kommt ihm ein lukratives Angebot des russischen Fürsten Basil Basilowitsch sehr gelegen: Gegen gute Bezahlung soll René eine Scheinehe mit der Sängerin Angèle Didier eingehen, um diese in den Adelsstand zu erheben. Nach der Scheidung wäre sie dann eine standesgemäße Partie für Basilowitsch.
Doch so weit kommt es nicht mehr, denn René, der seine Braut bei der Hochzeit nicht sehen durfte, verliebt sich in genau jene Frau, mit der er bereits verheiratet ist. Nicht Chanel No. 5, sondern Trèfle incarnat heißt der unwiderstehliche Duft, den René nicht vergessen kann. Auf der Suche nach dem kleinen Glück sind derweil auch die Bohèmiens Armand und Juliette, deren Liebesgeschichte viel zum zarten Pariser Flair beiträgt.
Geschichte und Schauplatz dieser Operette muten wie eine Fortsetzung der Lustigen Witwe an. Mit viel Tempo und Witz schuf Franz Lehár mit seinem Graf von Luxemburg abermals ein höchst erfolgreiches Werk, das rauschende Festszenen, gefühlvolle Walzermelodien und flotte Tänze vereint, etwa mit „Bist du’s, lachendes Glück?“ „Mädel klein, Mädel fein“, „Sie geht links, er geht rechts“ oder „Polkatänzer, Polkatänzer“.
Karten gibt es ab sofort im Amt für Tourismus, Fraunhofer Straße 27 oder eine Stunde vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse. Es gilt der Straubing-Pass. Reservierungen werden nur sieben Tage vor Vorstellung angenommen.