(ra) Die Straubing Tigers treiben ihre Kaderplanung weiter voran und haben mit Spencer Kersten einen weiteren Offensivspieler verpflichtet. Der 25-jährige Kanadier wechselt aus Nordamerika nach Niederbayern und wird in der kommenden Saison erstmals in Europa spielen.

Kersten wurde in Waterloo in der kanadischen Provinz Ontario geboren und ist sowohl als Center als auch auf dem Flügel einsetzbar. Seine Eishockey-Ausbildung absolvierte der Rechtsschütze zunächst in Kanada, ehe er mehrere Jahre im US-College-Eishockey aktiv war. Dort spielte er unter anderem für die Princeton University sowie die Bowling Green State University.

Anschließend gelang ihm der Sprung in den Profibereich. Besonders bei den Orlando Solar Bears machte der Angreifer offensiv auf sich aufmerksam. In der Saison 2024/25 erzielte Kersten in 60 Hauptrundenspielen 25 Tore und bereitete weitere 30 Treffer vor. Auch in der darauffolgenden Spielzeit bestätigte er seine Qualitäten mit 19 Toren und 21 Vorlagen in 42 Partien.

Erfahrung in der AHL gesammelt

Parallel sammelte der Kanadier in den vergangenen beiden Jahren auch Erfahrung in der American Hockey League, der zweithöchsten Liga Nordamerikas. Dort lief er unter anderem für die Belleville Senators und den Syracuse Crunch auf.

„Passt gut zu unserem Spiel“

Sportlicher Leiter Jason Dunham sieht großes Potenzial im Neuzugang: „Spencer ist ein flexibler Stürmer, der in den vergangenen Jahren gezeigt hat, dass er offensiv Verantwortung übernehmen kann. Er bringt einen guten Abschluss, Spielverständnis und die nötige Zielstrebigkeit mit.“

Besonders interessant sei zudem, dass Kersten erstmals in Europa spiele: „Für ihn ist es der erste Schritt nach Europa, deshalb sehen wir bei ihm auch noch Entwicklungspotenzial.“

„Großartige Kulisse“

Auch Kersten selbst blickt mit Vorfreude auf seine neue Aufgabe bei den Tigers: „Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit, mich den Tigers anzuschließen und vor so einer großartigen Kulisse spielen zu dürfen. Ich freue mich darauf, an die Erfolge dieser Organisation anzuknüpfen.“