(rp) Neue Verkehrsregeln, bessere Radwege und mehr Aufenthaltsqualität am Stadtplatz: Die Geiselhöringer SPD hat konkrete Vorschläge für die künftige Verkehrsgestaltung vorgelegt. Bei ihrer Mitgliederversammlung am Donnerstag im Gasthaus Bel Piato verständigten sich die Mitglieder auf ein Maßnahmenpaket. Hintergrund ist die Ablehnung der Ortsumgehung Haindling-Nord.

Vier Maßnahmen für den Stadtverkehr

Nach den Vorstellungen der SPD soll eine durchgehende Fahrradachse von Sallach über den Stadtplatz in Richtung Hirschling entstehen. Außerdem fordert der Ortsverein, das frühere Lkw-Durchfahrtsverbot am Stadtplatz wieder einzuführen.

Weitere Vorschläge betreffen die Ausweisung möglicher Freischankflächen für die Gastronomie sowie eine gegenläufige Einbahnstraßenregelung in der Wittelsbacherstraße und der Frühlingsstraße. Damit soll insbesondere die Verkehrssicherheit im Bereich der Schule und des Bahnübergangs verbessert werden.

Zusätzlich regten die Mitglieder Tempo 30 auf der Dingolfinger Straße ab dem Bahnübergang stadteinwärts an.

Aus Sicht der SPD darf die Ablehnung der Ortsumgehung nicht dazu führen, dass bestehende Verkehrsprobleme ungelöst bleiben. Stattdessen setzt der Ortsverein auf schrittweise Veränderungen, die den Radverkehr stärken, die Sicherheit erhöhen und den Stadtplatz beleben sollen.

Weitere Veranstaltungen und Unterstützung für Bündnis

Neben der Verkehrspolitik beschäftigten sich die Mitglieder mit der Jahresplanung. Unter anderem will die SPD im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Geiselhöring im Gespräch“ das sogenannte Passauer Modell zu den Kindertagesstättengebühren vorstellen.

Einstimmig beschlossen die Mitglieder außerdem, das Aktionsbündnis „Geiselhöring bleibt bunt“ weiterhin zu unterstützen. Der Ortsverein will dessen überparteiliches Engagement gegen Rechtsextremismus und die AfD mittragen.