(ra) „Ich habe mehr Zeit, mehr Erfahrung und mehr Interesse für das Amt. Man muss den Dingen viel entschiedener nachgehen, um sie zum Erfolg zu bringen. Meine Ausdauer im Erreichen von Zielen ist hinreichend bekannt“. Mit diesen Worten begründete Gemeinde- und Kreisrat Fritz Fuchs am Aschermittwoch bei Fischessen, Fastenpredikt und Blasmusik seine Kandidatur als Bürgermeister.

Es gebe viele Baustellen in der Gemeinde, die es inzwischen aufzuarbeiten gebe, fügte Fuchs hinzu. Vor allem wolle er ausufernde Kostensteigerungen bei Baumaßnahmen durch tägliche Baustellenbesuche, zum Beispiel beim anstehenden Hortbau, unterbinden. Regelmäßige Mitarbeitergespräche sehe er ebenfalls als entscheidendes Moment an, ebenso wie die enge Zusammenarbeit mit dem Bauhof, um Mitarbeiterzufriedenheit zu gewährleisten.

Pater Ambrosiuns hielt am Aschermittwoch in Gossersdorf die Fastenpredikt

Im bis auf den letzten Platz gefüllten Bräuhaus Gossersdorf sprach sich Gemeinderätin Nicola Nagels eingangs für einen anderen Politikstil in der Gemeinde aus. Damit meine sie vor allem offene und umfängliche Informationen für den Gemeinderat und eine enge Einbindung der Bürger*innen bei weitreichenden Entscheidungen. Die Kandidatinnen und Kandidaten der Liste SPD/Unabhängige Bürger seien sich hier trotz aller sonstigen Unterschieden einig und Franziska Attenberger brachte es mit der Aussage „Wir sind eine starke Truppe“ auf den Punkt.

Unter der Moderation von Rosi Deser begründeten sie ausführlich die Motivationen ihrer Kandidatur. Sie reichten vom Abstimmverhalten im Gemeinderat (Wolfgang Schedlbauer) über eine umfänglichere Nutzung des Bürgerbusses (Birgit Attenberger) bis zur besseren Ausgestaltung und Pflege des Friedhofes (Paul Lorenz).

Nach seinem Ausflug in die große Politik beschäftigte sich Pater Ambrosius in seiner Fastenpredikt ausgiebig mit den Bürgermeisterkandidaten Fritz Fuchs und Hans Kienberger. Während er ersterem einen Grundkurs in Diplomatie ans Herz legte, lobte er den zweiteren für seinen ausgeprägten Familiensinn. Mit Lachern und großem Applaus wurde er dafür belohnt. Zur guten Stimmung bis in die Nachtstunden trugen anschließend neben köstlichen Fischgerichten auch die Konzeller Blasmusikanten bei.