(pol) Eine groß angelegte Kontrolle von sogenannten 24/7-Geschäften hat am Donnerstag in Landshut und Altdorf zahlreiche Sicherstellungen nach sich gezogen. Ermittler fanden unter anderem verbotene Nikotinprodukte, Lachgas sowie verpacktes Marihuana. Gegen mehrere Betreiber stehen nun strafrechtliche Vorwürfe im Raum.

Foto: Polizei

Die Polizeiinspektion Landshut durchsuchte gemeinsam mit Ermittler*innen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mehrere Objekte. Hintergrund waren Hinweise auf den Verkauf sogenannter Snus- und Nikotin-Pouches in Geschäften mit Warenautomaten.

Nach Angaben der Behörden handelt es sich dabei um nicht verkehrsfähige Tabakerzeugnisse. Das Landesamt bat deshalb die Polizei um Unterstützung beim Vollzug eines vom Amtsgericht Landshut erlassenen Durchsuchungsbeschlusses. Begleitet wurde die Aktion zudem von Lebensmittelüberwachungen der Stadt und des Landkreises Landshut.

Im Verlauf der Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte verschiedene Produkte sicher, darunter Vapes und Öle, die unter das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz sowie lebensmittelrechtliche Vorschriften fallen sollen. Außerdem fanden die Beamten eine größere Menge Lachgas.

Besonders brisant: Laut Polizei wurde auch eine verkaufsfertig verpackte, nicht geringe Menge Marihuana entdeckt. Dadurch bestehe nun unter anderem der Anfangsverdacht von Verstößen gegen das Konsumcannabisgesetz sowie das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz. Die weiteren Ermittlungen dauern an.