(ra) Wenn es plötzlich schnell gehen muss, bleibt keine Zeit, lange zu überlegen, was mit muss. Ein vorbereitetes Notgepäck sorgt dafür, dass wichtige Dinge im Ernstfall mit einem Griff zur Hand sind.

Ob Evakuierung, Brand, Hochwasser oder eine andere Gefahrenlage: Es kann Situationen geben, in denen die eigene Wohnung oder das Haus kurzfristig verlassen werden muss. Dann fehlen oft Zeit und Ruhe, um Kleidung, Medikamente, Dokumente und andere persönliche Dinge zusammenzusuchen. Wer erst in diesem Moment zu packen beginnt, kann Wichtiges leicht vergessen.

Deshalb empfiehlt es sich, ein Notgepäck rechtzeitig vorzubereiten und an einem gut erreichbaren Ort aufzubewahren. Dabei geht es nicht darum, möglichst viel mitzunehmen. Entscheidend sind Dinge, die unterwegs oder während eines vorübergehenden Aufenthalts außerhalb der eigenen vier Wände tatsächlich benötigt werden.

Auch persönliche Bedürfnisse spielen eine Rolle. Wer regelmäßig Medikamente benötigt, mit kleinen Kindern unterwegs wäre oder auf bestimmte Hilfsmittel angewiesen ist, sollte dies bei der Zusammenstellung berücksichtigen. Sinnvoll ist außerdem, das Gepäck von Zeit zu Zeit zu überprüfen und beispielsweise Medikamente oder andere Dinge mit begrenzter Haltbarkeit auszutauschen.

Was genau in das Notgepäck gehört, zeigt die vollständige Checkliste im Ratgeber des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).