(pol) Ein gefährlicher Fund in der Donau hat am Sonntagabend in Mariaposching die Polizei und das Sprengkommando auf den Plan gerufen. An der Fähranlegestelle hatte ein Bürger einen verdächtigen metallischen Gegenstand entdeckt und die Polizei verständigt. Seine Vermutung nach einer eigenen Internetrecherche bestätigte sich: Bei dem Fund handelte es sich tatsächlich um den Sprengkopf einer Panzerfaust.

Der Mann meldete seine Entdeckung über den Notruf. Eine Polizeistreife überprüfte den Gegenstand und stellte fest, dass es sich um einen gefährlichen Munitionsfund handelte.

Sprengkommando übernimmt gefährlichen Fund

Die Polizei sperrte den Fundort an der Fähranlegestelle ab. Kurz darauf traf das zuständige Sprengkommando ein und nahm den Sprengkopf mit.

Nach Angaben der Polizei werden derzeit aufgrund der niedrigen Wasserstände in Flüssen vermehrt Munition, Waffen und andere potenziell gefährliche Gegenstände entdeckt.

Polizei warnt: Verdächtige Gegenstände nicht anfassen

Die Polizei nimmt den Fund deshalb zum Anlass, noch einmal ausdrücklich vor dem Umgang mit unbekannten Munitions- oder Waffenteilen zu warnen.

Wer einen verdächtigen Gegenstand entdeckt, sollte ihn nicht berühren oder bewegen. Der Fund soll unverändert liegen bleiben und umgehend der Polizei gemeldet werden.

Zudem sollte ausreichend Abstand gehalten werden. Wenn gefahrlos möglich, sollten auch andere Personen davon abgehalten werden, sich dem Fundort zu nähern, bis die Einsatzkräfte eintreffen.