(pol) Ein Zeitschriftenkauf am Straubinger Bahnhof soll für einen 59-jährigen Mann mit einer bewaffneten Bedrohung geendet haben. Drei bislang unbekannte Personen forderten ihn zunächst auf, ihnen Geld zu geben. Als er mehrfach ablehnte, soll einer der Männer eine Kurzwaffe gezogen haben. Der 59-Jährige übergab daraufhin 130 Euro.
Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Polizei am Sonntag zwischen 12.50 und 13.10 Uhr im Bereich des Straubinger Bahnhofs.
Aus Bettelei wird eine bewaffnete Bedrohung
Nach bisherigen Erkenntnissen wollte der 59-Jährige eine Zeitschrift kaufen, als ihn zwei Männer und eine Frau ansprachen und um Geld baten.
Der Mann lehnte die Forderung mehrfach ab. Daraufhin soll einer der beiden männlichen Tatverdächtigen eine Kurzwaffe aus einer Plastiktasche gezogen und den 59-Jährigen damit bedroht haben.
Aus Angst vor der Waffe übergab der Geschädigte insgesamt 130 Euro. Er blieb bei dem Vorfall unverletzt.
Frau mit Bettelschild unterwegs
Nach den Schilderungen des Geschädigten trug die Frau zunächst ein Bettelschild bei sich. Einer der beiden Männer soll sich im weiteren Verlauf auf den Boden gelegt und ebenfalls um Geld gebeten haben.
Die drei Tatverdächtigen sind bislang unbekannt. Der Polizei liegen lediglich vage Personenbeschreibungen vor.
Ob es sich bei der gezeigten Kurzwaffe um eine echte Schusswaffe handelte, geht aus der Polizeimeldung nicht hervor.
Polizei sucht Zeugen am Straubinger Bahnhof
Die Polizeiinspektion Straubing ermittelt wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung und bittet die Bevölkerung um Hinweise.
Gesucht werden insbesondere Zeugen, die am Sonntag zwischen 12.30 und 13.30 Uhr im Bereich des Straubinger Bahnhofs verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Auch Personen, die Angaben zu den beiden Männern oder der Frau machen können, sollen sich bei der Polizeiinspektion Straubing melden.
