(ra) Die Sport- und Schützenvereine in der Stadt Straubing und im Landkreis Straubing-Bogen erhalten in diesem Jahr insgesamt 413.240 Euro aus der staatlichen Vereinspauschale. Damit fällt die Unterstützung um rund 5.830 Euro höher aus als im vergangenen Jahr. Wie der Landtagsabgeordnete und Haushaltsausschussvorsitzende Josef Zellmeier am Sonntag mitteilte, fließen rund 285.344 Euro an die Vereine im Landkreis und knapp 127.896 Euro an die Vereine in der Stadt Straubing.
Je Fördereinheit werden 36 Cent ausgezahlt. Nach Angaben Zellmeiers liegt der Wert trotz der angespannten Haushaltslage damit weiterhin über dem Niveau vor der Corona-Pandemie.
Förderung richtet sich nach Mitgliedern und Übungsleitern
Wie viel Geld ein einzelner Verein erhält, hängt von seinen sogenannten Mitgliedereinheiten ab. Berücksichtigt werden dabei erwachsene Mitglieder, Kinder und Jugendliche sowie aktive und entsprechend qualifizierte Übungsleiter. Durch die unterschiedliche Gewichtung sollen insbesondere Jugendarbeit und ein qualifizierter Trainingsbetrieb stärker berücksichtigt werden.
Bayernweit ist die Zahl der Fördereinheiten gegenüber dem Vorjahr um rund zwei Millionen gestiegen und hat damit einen neuen Höchststand erreicht. Gleichzeitig nahm nach Angaben Zellmeiers auch die Zahl der Vereinsmitglieder und Übungsleiterlizenzen zu.
Zellmeier würdigt ehrenamtliche Arbeit
„Der Breitensport ist mehr als nur ein Hobby“, betont Zellmeier. In den Vereinen werde wertvolle ehrenamtliche Arbeit geleistet, die zur Gesundheit, zum Mannschaftsgeist und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitrage. Die Unterstützung der Vereine sei deshalb für ihn und die CSU-Landtagsfraktion ein wichtiges Anliegen.
Für 2026 wurde der Gesamtansatz für die Vereinspauschale nachträglich um mehr als 600.000 Euro erhöht. Bayernweit werden damit insgesamt 28,9 Millionen Euro zur Förderung des Sportbetriebs ausgezahlt.
Das Geld könne unter anderem für qualifizierte Übungsleiter oder Sportgeräte eingesetzt werden. „Sie ist eine unverzichtbare Hilfestellung für den Vereinssport in Bayern“, sagt Zellmeier über die finanzielle Unterstützung.
