(ra) Abschied mit einem Bauprojekt: Landrat Josef Laumer setzte am Dienstag bei Rattiszell (Landkreis Straubing-Bogen) seinen letzten Spatenstich – an einer Kreuzung, die als Unfallhäufungspunkt gilt und jetzt zum Kreisverkehr umgebaut wird.

Vertreter von Politik, Verwaltung und beteiligten Firmen beim symbolischen Spatenstich am Knotenpunkt bei Rattiszell. – Foto: Landratsamt Straubing-Bogen/Pressestelle

Demnach fiel am Dienstag der Startschuss für den Bau der neuen Kreisverkehrsanlage an der Kreuzung SR 13, SR 68 und St 2326 nahe der B20-Auffahrt. Der Umbau ist seit Jahren ein Wunsch der Bevölkerung. Die Unfallkommission hatte den Knotenpunkt im Dezember 2024 offiziell als Unfallschwerpunkt eingestuft – Bauausschuss und Kreistag beschlossen daraufhin den Umbau.

Entsprechend groß war die Zustimmung vor Ort. „Gemeinsam sind wir froh, dass das Projekt jetzt umgesetzt wird“, sagte Stallwangs Bürgermeister Max Dietl. Auch Rattiszells Bürgermeister Manfred Reiner betonte die gemeindeübergreifende Bedeutung.

Der Landkreis übernimmt den Umbau federführend in Abstimmung mit dem Staatlichen Bauamt Passau. Aktuell laufen noch Vorarbeiten, ab der zweiten Maiwoche beginnen die eigentlichen Bauarbeiten. Die Fertigstellung ist für Ende August geplant. Während der Bauphasen wird es zu wechselnden Straßensperrungen kommen.

Die Kosten belaufen sich auf rund 1,15 Millionen Euro, davon werden etwa 0,9 Millionen Euro gefördert. Der Kreisverkehr erhält einen Außendurchmesser von 40 Metern und soll die Verkehrssicherheit an der stark frequentierten Kreuzung deutlich verbessern.